Facebook LogoTwitter LogoInstagram Logo

3. Liga

Guten Mutes in den Doppelspieltag

Rote Raben II müssen in Planegg und Grimma ran

Vilsbiburg. Es geht wieder los. Nach der vierwöchigen Pause wird der Spielbetrieb der 2. Volleyball-Bundesliga fortgesetzt. Für die jungen Roten Raben II stehen an diesem Wochenende mit den Partien in Planegg-Krailling und Grimma gleich zwei Bewährungsproben an. Die Vilsbiburgerinnen reisen guten Mutes in die Landeshauptstadt und nach Sachsen.

Seit eineinhalb Wochen trainieren die Mädchen von Lukasz Przybylak wieder und haben dabei ein besonderes Augenmerk auf die Ballkontrolle und die individuelle Technik gelegt. Hinsichtlich der Mannschaftsstärke gibt es Positives zu berichten: Elisabeth Kerscher hat ihre Verletzung überwunden und für das hoffnungsvolle Talent Jeannette Huskić liegt endlich die Spielberechtigung vor, sodass die Vilsstädterinnen mit einem 14er-Kader antreten und erstmals in dieser Saison alle Positionen doppelt besetzen können. Auf der Verletztenliste stehen aktuell nur noch Zuspielerin Anna Wagner, Außenangreiferin Sanja Dusanić und Libera Sina Bauer.

Die Raben wollen bei ihren Gastspielen den ein oder anderen Punkt mitnehmen, wobei abzuwarten bleibt, wie sie zum einen die etwas längere Weihnachtspause verkraftet haben und zum anderen die Strapazen des Doppelspieltages überstehen werden. Beim Tabellenvorletzten TV Planegg-Krailling wollen die Niederbayerinnen die Gelegenheit nutzen und sich etwas weiter vom Tabellenende absetzen. Das Hinspiel haben sie nur ganz knapp mit 19:17 im Tiebreak für sich entschieden, wobei das Ergebnis belegt, dass sich beide Mannschaften auf einem ähnlichen Level befinden. Die Gastgeberinnen haben die meisten ihrer sechs Punkte am Saisonanfang gesammelt und in den letzten acht Begegnungen das Feld als Verlierer verlassen. Dennoch sollte man die Mädchen um die Ex-Räbin Chantal Martin nicht unterschätzen, denn bei den beiden 2:3-Niederlagen in Dingolfing und gegen den Tabellenführer VC Wiesbaden II haben sie ihren favorisierten Gegnerinnen alles abverlangt.

Am Sonntag steht dann die Partie in der Muldentalhalle bei den Sachsen Vorwärts Volleys Grimma auf dem Programm. Das Team von Trainer Ronny Lederer wurde vor der Saison als heißer Titelkandidat gehandelt, doch geriet der Start etwas holprig. Die Auftaktpartien gegen den SV Lohhof und in Dingolfing gingen verloren. Mittlerweile stellt sich die Situation wesentlich besser dar: Erfolgen in Planegg und Stuttgart sowie zuhause gegen Waldgirmes und Altdorf stehen lediglich die knappe 2:3-Niederlage beim Tabellenführer VC Wiesbaden II und das 0:3 in Dresden gegenüber. Derzeit nimmt Grimma mit fünf Siegen und 16 Punkten den sechsten Platz ein. Mannschaftskapitän Julia Eckelmann und ihre Mitstreiterinnen wollen auf jeden Fall die abgeklärte Leistung von Stuttgart bestätigen und drei weitere Punkte gutschreiben. Aber auch die jungen Raben werden alles in die Waagschale werfen und versuchen, mit einer stabilen Leistung etwas Zählbares mit an die Vils zu nehmen. Beide Begegnungen beginnen um 16 Uhr und werden von sporttotal.tv im Internet übertragen.

Rabencoach Lukasz Przybylak freut sich -wie seine Mädchen-, dass es wieder losgeht: „Wir freuen uns alle, dass wir wieder Volleyball spielen können. Planegg und Grimma sind Konkurrenten, mit denen wir mithalten können. Der TVP ist zuhause wohl etwas stärker als auswärts und Grimma steht in der Tabelle weiter oben. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir etwas mitnehmen können. Wenn wir das auf das Feld bringen, wozu wir in der Lage sind, sollte der ein oder andere Punktgewinn möglich sein. Wir haben gut trainiert und versucht den Rhythmus wieder aufzunehmen. Zuversichtlich stimmt mich, dass wir wieder breiter aufgestellt sind. Wir sind höchst motiviert und werden alles geben.“

Artikel: Roland Regahl

Foto: Gerhard Lichtmannecker

Starke Partner mit Charakter

Flottweg Logo
Ostermaier Logo
Draexlmaier LogoRaiffeisenbank Vilsbiburg LogoSparkasse Landshut Logo
DELTA LogoDruckerei Schmerbeck LogoCapelli Sport