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3. Liga

Keine Chance gegen Freisen

Saarländerinnen setzen sich im Eiltempo gegen Rote Raben II mit 3:0 durch

Vilsbiburg. Chancenlos blieben am Sonntagnachmittag die dezimierten Roten Raben II gegen den SSC Freisen. Nach nur sechzig Minuten Spielzeit stand der überdeutliche 3:0-Erfolg (25:23, 25:6, 25:14) der Gäste fest.

Die Raben mussten weiter auf eine gelernte Zuspielerin verzichten und hatten aufgrund einer langen Kranken- und Verletztenliste keine optimale Vorbereitung. Dennoch hätte man von den Vilsbiburgerinnen, die sich allzu schnell ihrem Schicksal fügten, etwas mehr erwarten dürfen. So hatten die motiviert und konzentriert auftretenden Saarländerinnen leichtes Spiel. Den Raben gelang es während des gesamten Spielverlaufs nicht, ihren Rhythmus aufzunehmen und sich ernsthaft gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Erstmals agierte Elisabeth Große-Hering als Regisseurin und verlagerte die Netzattacke verständlicherweise meist auf die Außenpositionen von Cayetana Lopez-Rey und Jeannette Huskić. Schnelle Pässe über die Mitte oder Angriffe aus dem Hinterfeld bleiben Mangelware. Folglich konnte sich Freisen gut auf die Raben einstellen und ihren Block rechtzeitig positionieren.

Am besten sah es für die Gastgeberinnen noch im ersten Satz aus. Zwar lag der Tabellenvierte permanent in Führung, doch konnten sich Cayetana Lopez-Rey und Silbermedaillengewinnerin Jeannette Huskić einige Male durchsetzen und so den Rückstand in erträglichen Grenzen halten. Bis zum 8:9 blieben die Raben in Schlagdistanz, mussten dann jedoch trotz zweier kurz hintereinander genommener Auszeiten einen 14:20 Rückstand hinnehmen. In der Schlussphase kamen sie noch einmal auf 21:22 und 23:24 heran, bevor den Gästen der Satzgewinn gelang.

Nichts zu bestellen hatten die Niederbayerinnen im zweiten Abschnitt, den sie nur bis zum 5:5 und 6:8 offenhalten konnten. Dass der sechste Punkt bereits der letzte sein würde, durfte man nicht erwarten. Sabine Weiß erhöhte auf 6:9. Danach blieb Kapitänin Doreen Werth bis zum 6:25 an der Aufschlaglinie. Der dritte Durchgang begann verheißungsvoll für die Mädchen von Trainer Vitus Raßhofer. Ein Block von Nina de Groot und ein Servicewinner von Jeannette Huskić brachten die 7:5-Führung. Nach dem 10:12 zogen die Gäste allerdings auf 18:10 aus ihrer Sicht davon und ließen sich den Vorsprung auch nicht mehr nehmen. Die Spanierin markierte zum 14: 22 den letzten Punkt der Einheimischen, bevor MVP Kim-Marie Schwan für die endgültige Entscheidung sorgte.

Rabencoach Vitus Raßhofer hofft auf Besserung: „Wir hatte heute keine Chance zu gewinnen. Die Mädchen haben nicht an einen Erfolg geglaubt und für ihn gekämpft. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Wochen unseren Rhythmus wiederfinden und bei der bayerischen Meisterschaft der U20 am kommenden Sonntag anders auftreten.“

Roland Regahl

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