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3. Liga

Ohne Zuschauer gegen Favoriten

Rote Raben II wollen gegen Neuwied Außenseiterchance nutzen

Vilsbiburg. Corona bedingt findet das Heimspiel der Roten Raben II am Sonntag gegen den VC Neuwied 77, einen der Topfavoriten der zweiten Volleyball-Bundesliga, ohne Zuschauer statt. Die Vilsbiburgerinnen wollen mutig agieren und die sich bietenden Chancen nutzen.

Mit den Deichstadtvolleys kreuzt um 15 Uhr eines der Top-Teams der zweiten Liga in der Ballsporthalle auf. Sie haben sich mit vier Amerikanerinnen gezielt verstärkt und peilen die Meisterschaft an. Die Mädchen aus Übersee bilden zusammen mit Sarah Kamerah und Maike Henning das effektive Grundgerüst der Mannschaft von Trainer Dirk Groß. Der Saisonstart ist mit zwei Auftakterfolgen in Waldgirmes und zuhause gegen VCO Dresden optimal geglückt. Etwas überraschend folgte dann jedoch eine 1:3-Heimniederlage gegen den VC Wiesbaden II, die durch den glatten Auswärtssieg in Altdorf wieder ausgebügelt wurde. Somit nehmen die Gäste mit neun Punkten auf der Habenseite aktuell den dritten Tabellenplatz ein. Wenn sie ihre Meisterschaftsträume verwirklichen wollen, ist eigentlich ein Erfolg bei den jungen Raben Pflicht. Deshalb reisen sie höchst konzentriert und motiviert an die Vils.

Die Gastgeberinnen mussten am Samstag gegen Holz die erste Niederlage hinnehmen, haben diese allerdings im Verlauf der Trainingswoche gut verdaut. Denn die Stimmung, der Ehrgeiz und die Harmonie innerhalb der Mannschaft sind hervorragend. Stolz ist man im Rabenlager auf die Fortschritte, die die jungen Mädchen von Woche zu Woche machen. So hat beispielsweise Mittelblockerin Tina de Groot gegen die Saarländerinnen alle Dankebälle souverän verwertet oder Sina Bauer ihre Einsatzzeiten fehlerlos genutzt. Obwohl weiterhin Jeannette Huskić, Anna Wagner und Amelie Busch nicht zum Einsatz kommen werden sowie Elisabeth Kerscher Probleme mit ihrer Schulter hat, wollen die Roten Raben nicht klein beigeben und die sich bietenden Chancen nutzen. Vielleicht können sie mit einem mutigen Auftritt den Favoriten ärgern und wenn alles ganz gut läuft, sogar den ein oder anderen Punkt mitnehmen. Trotz der fehlenden Fans vertrauen sie auf ihre Heimstärke.

Vilsbiburgs Trainer Lukasz Przybylak rechnet sich auch gegen Neuwied etwas aus: „Sicherlich stellt der VC einen überaus starken Gegner dar und geht als Favorit in die Partie. Vor allem die beiden amerikanischen Mittelblockerinnen haben mich beeindruckt. Aber wir haben uns intensiv vorbereitet und wissen, was zu tun ist. Wir dürfen keine Angst haben, müssen aggressiv und möglichst fehlerfrei aufschlagen und Dankebälle verwerten. Dann müssen wir abwarten, was von Neuwieder Seite kommt. Wir denken von Punkt zu Punkt. Wenn wir eine optimale Leistung bringen, sehe ich sogar die Chance auf ein Erfolgserlebnis. Aber -wie schon öfter gesagt- für uns zählen weniger die Resultate als die individuelle Entwicklung der jungen Spielerinnen. Schließlich wollen wir das ein oder andere Mädchen in die erste Mannschaft hochziehen. Dafür investieren wir sehr viel Arbeit in der Halle, aber auch im Umfeld.“

Artikel: Roland Regahl

Foto: Gerhard Lichtmannecker

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