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3. Liga

Packendes Derby knapp verloren

Rote Raben II holen in Planegg-Krailling einen Punkt

Vilsbiburg. Die Roten Raben II haben am Ostersamstag das packende Derby beim Tabellendritten TV Planegg-Krailling knapp mit 2:3 (25:23, 31:33, 25:12, 20:25, 16:18) verloren, können mit dem gewonnenen Punkt aber zufrieden sein.

Beide Mannschaften mussten auf einige Stammkräfte verzichten, spielten beispielsweise ohne etatmäßige Regisseurin. Bei den Raben zog zum zweiten Mal Sina Bauer die Fäden. Die beste Punktesammlerin Cayetana Lopez-Rey und MVP Jeannette Huskić nahmen die Außenpositionen ein, als Mittelblockerinnen spielten Tina de Groot und Nina Herbe, Sanja Dusanic auf Diagonal und Michaela Bertalanitsch-Hoch komplettierten die Startformation. Es entwickelte sich vor einer ansehnlichen Zuschauerkulisse eine spannende, aber nicht immer hochklassige Partie. Dazu schlichen sich bei beiden Mannschaften zu viele leichte Fehler ein.

Im ersten Satz bestimmten die Roten Raben von Beginn an das Geschehen, gingen mit Nina Herbe im Aufschlag und durch Cayetana Lopez-Rey sowie Sanja Dusanić gleich mit 4:1 in Führung und ließen sich diese auch nicht mehr nehmen. Sie entwickelten im Service wesentlich mehr Druck als die Gastgeberinnen und standen auch in Annahme und Abwehr stabil. Zeitweise betrug der Vorsprung sechs Punkte (11:5). Nur ganz am Schluss kam Planegg nach Vilsbiburger Fehlern noch einmal auf 24.23 heran. Tina de Groot sorgte schließlich für den Satzgewinn. Zu einem Krimi entwickelte sich der zweite Abschnitt, der zunächst wieder die Niederbayerinnen im Vorteil sah. Bis zum 17:16 aus Rabensicht behielten sie die Führung, gerieten anschließend mit 17:20 in Rückstand und konnten nach dem 24:22 bei fünf Satzbällen ihre Chancen nicht nutzen. Zwei Eigenfehler führten zum 31:33-Satzverlust.

Aber die jungen Raben ließen sich nicht entmutigen, übten mit ihrem Service enorm viel Druck aus und ließen so der Heimmannschaft nicht den Hauch einer Chance. Vor allem Sanja Dusanic brillierte mit zwei Aufschlagserien. Nicht zuletzt sie sorgte für die deutliche Erhöhung des Vorsprungs von 12:9 auf 23:9. Kapitänin Jeannette Huskić besorgte schließlich das 25:12. Der TV Planegg-Krailling fand dann wieder in die Partie zurück und zeigte sich im vierten Durchgang überlegen. Die Raben lagen nur sporadisch vorne (8:7, 11:9, 12:11), mussten dann die Münchnerinnen jedoch davonziehen lassen. Nach dem 22:16-Zwischenstand kamen die Vilsstädterinnen zwar noch einmal auf 23:20 heran, bevor zwei Fehler zum 25:20 führten.

Im Tiebreak ging Planegg zunächst mit 5:3 in Führung, doch die Raben konterten zum 6:7. Bis zum 13:10 erspielte sich der Favorit trotz zu vieler Aufschlagfehler einen leichten Vorsprung. Am Ende wurde es noch einmal spannend, als die Mädchen von Trainer Alex Häußler vom 14:14 bis zum 16:16 stets ausgleichen konnten. Aber Planegg machte, angeführt von Julia Ziegler und Anna Rosenow, die entscheidenden Punkte zum 18:16.

Trainer Alex Häußler trauert ein wenig den vergebenen Chancen nach: „Wir sind als Außenseiter nach Planegg gereist. Aber weil auch bei den Gastgeberinnen einige Spielerinnen fehlten, war es eine Partie auf Augenhöhe. Wir sind besser in die Begegnung hineingekommen, haben es aber im zweiten Satz versäumt, die gegnerischen Schwächen auszunutzen. Nach dem gewonnenen dritten Satz ist uns die Luft ausgegangen und Planegg erwies sich um eine Nuance cleverer.“

Artikel: Roland Regahl

Foto: Rainer Wimmer

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