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3. Liga

Partie mit vielen Fragezeichen

Die Roten Raben II empfangen am Sonntag den Vierten SSC Freisen

Vilsbiburg. Hoch hergehen wird es voraussichtlich am Sonntag um 15 Uhr, wenn die Roten Raben II als Tabellenfünfter den zwei Punkte vor ihnen liegenden Vierten SSC Freisen in der Ballsporthalle empfangen. Nach vier Wochen Pause wollen die Gastgeberinnen trotz zahlreicher Krankheits- und Verletztenfälle ihr Bestes geben.

In der 2. Bundesliga Süd hat sich der TV Dingolfing vom übrigen Feld abgesetzt. Dahinter liegen fünf Mannschaften – Altdorf, Planegg-Krailling, Grimma und eben Freisen und die Raben – ganz eng beieinander. Mit einem deutlichen Erfolg könnten die Vilsbiburgerinnen die Damen aus dem Saarland überflügeln. Das wird allerdings ein schwieriges Unterfangen. Dennoch: Gute Voraussetzungen für ein spannendes Spiel.

Der SSC Freisen hatte eine überragende Hinrunde, startete mit sechs klaren Siegen und stand nicht weniger als neunmal an der Tabellenspitze. Im neuen Jahr erweisen sich die Mädchen von Trainerin Brigitte Schumacher allerdings als etwas wankelmütig. Während sie fünf Partien verloren, konnten sie nur drei für sich entscheiden. Auftrieb sollte ihnen aber der hart umkämpfte 3:2-Erfolg gegen den zuletzt starken SV Lohhof geben. 139 Minuten duellierten sich die Einheimischen mit den Oberbayerinnen und konnten die sehr knappe Begegnung mit viel Moral und Charakterstärke für sich entscheiden. Die Trainerin vertraut auf eine gut harmonierende und erfahrene Mannschaft um Zuspielerin Leonie Dewes. Die Vierundzwanzigjährige versteht es, vor allem den Mittelblock mit der Weißrussin Krystina Bustamente-Lapko, der jungen Mira Bohlen oder der erfahrenen Tatjana Palamerenko schnell einzusetzen. Aber auch Kapitänin Doreen Werth sorgt auf der Außenposition für viele Punkte. Die Saarländerinnen wollen die weite Anreise an die Vils wegstecken und den Schwung aus der Partie gegen Lohhof mitnehmen.

Die Raben hatten zuletzt vier Wochen Pause und gehen fokussiert in das wichtige Match. Auch sie erwischten einen glänzenden Saisonstart, gewannen zunächst sechs Spiele in Folge, bevor es zuhause gegen Planegg-Krailling die erste Niederlage setzte. Aber die Hinrundenbilanz mit acht Erfolgen und nur vier verlorenen Partien kann sich durchaus sehen lassen. Ähnlich wie bei Freisen lief es im neuen Jahr nicht mehr ganz so gut. Zuletzt mussten sich Sanja Dusanić und ihre Mitspielerinnen Unterhaching und Lohhof geschlagen geben. Mitverantwortlich war sicherlich auch eine lange Verletzten- und Krankenliste. An dieser Situation hat sich jedoch nichts geändert. Die australische Zuspielerin Allysha Sims ist nach ihrem Kreuzbandriss inzwischen wieder in ihre Heimat zurückgekehrt und auch Anna Wagner wird nicht zur Verfügung stehen. Das gilt auch für Laura Bergmann. Trainer Vitus Raßhofer war trotz der beiden Niederlagen mit den gezeigten Leistungen durchaus zufrieden. Die jungen Raben haben als U20-Jugend zwischenzeitlich die nieder- und südbayerische Meisterschaft geholt und sollten aus den Erfolgen im Juniorenbereich weiteres Selbstvertrauen getankt haben.

Vitus Raßhofer sieht dem Duell gespannt entgegen: „Wir stehen vor einer Partie mit vielen Fragezeichen. Aufgrund der zahlreichen Erkrankungen und Verletztungen gestaltete sich die Vorbereitung schwierig. Freisen hat in diesem Jahr geschwächelt, gilt aber mit ihrer ausgezeichneten Regisseurin als sehr spielstark. Wir werden sehen, wer am Sonntag letztlich auflaufen kann. Auf jeden Fall wollen wir unser Bestes geben.“

Roland Regahl

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