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3. Liga

Rote Raben II gelingt Überraschungscoup

Mit bester Saisonleistung den Tabellenführer Wiesbaden 3:1 geschlagen

Vilsbiburg. Die Roten Raben II haben am Samstagnachmittag für eine faustdicke Überraschung gesorgt: Mit 3:1 (25:18, 19:25, 28:26, 25:17) haben sie den als Tabellenführer angereisten VC Wiesbaden II geschlagen und wichtige drei Punkte eingefahren.

Den Gastgeberinnen, die verletzungsbedingt auf Nina Herbe, Sanja Dusanić und Lina Klemisch verzichten mussten, merkte man von Beginn an, dass sie sich einiges vorgenommen hatten. Wiesbaden musste nach einem Ass der gut aufgelegten Außenangreiferin Martyna Kloda bereits beim Stande von 4:1 eine Auszeit nehmen, die allerdings keine Wirkung zeigte, denn Tina de Groot sorgte für den 8:3-Zwischenstand. Zwar kamen die Wiesbadenerinnen zwischenzeitlich auf 12:11 heran, doch mussten sie die Raben anschließend wieder davonziehen lassen. 16:12 hieß es nach einem schnell vorgetragenen Angriff von Shelby Pullins und wenig später 20:14. Am Ende war es Martyna Kloda, die mit zwei Punkten in Folge den ersten Satz entschied.

Einen gänzlich anderen Verlauf nahm der zweite Durchgang, in dem die Gäste viel Druck mit ihrem Service ausübten und hauptsächlich durch Silbermedaillengewinnerin Paula Hötschl und Laura Rodwald den Ball auf den Boden brachten. Die Vilsbiburgerinnen lagen nur einmal mit 4:3 vorne, ansonsten bestimmten die Hessinnen das Geschehen. Nach dem Ausgleich erspielten sie sich einen komfortablen Vorsprung zum 8:14. Immer wieder punkteten sie über ihre beiden Hauptangreiferinnen (12:16, 15:23) und glichen nach dem 19:25 nach Sätzen aus.

Zu einem Krimi sollte sich der dritte Abschnitt entwickeln, in dem bis zum 10:9 zunächst die Niederbayerinnen leicht im Vorteil waren. Laura Rodwald sorgte für die erste Gästeführung zum 10:11, die die Mädchen von Raimund Reuck allmählich ausbauten (13:16, 15:20). Nach einem weiteren Punkt der Hessinnen sah es ganz schlecht für die Raben aus, die jedoch unverdrossen weiterkämpften und durch ein Ass von Anna Wagner auf 18:21 verkürzen konnten. Raimund Jeuck nahm eine Auszeit, der er kurz darauf nach einem weiteren Ass von Ssyiaana Venos zum 21:23 eine weitere folgen ließ. Nach dem 21:24 durch Marie Zehentner hatten die Hessinnen drei Satzbälle. Aber MVP Ehize Omoghibo behielt an der Aufschlaglinie die Nerven und besorgte das 22:24. Daria Przybylak gelangen dann zwei Punkte zum Ausgleich. Beide Mannschaften vergaben jeweils einen Satzball, bevor Martyna Kloda das 28:26 besorgte.

Die Vilsstädterinnen gewannen aus dem hart erarbeiteten Satzgewinn eine Menge Selbstvertrauen, während beim VCW nicht mehr viel zusammenlief. Folglich beherrschten die Einheimischen die Partie eindeutig. Sie gingen mit 2:0 in Führung, lagen bei den beiden technischen Auszeiten mit 8:5 und 16:9 in Front und ließen den Gegner, der sich einige Fehler leistete, nicht mehr ins Spiel kommen. Daria Przybylak gelang kurz darauf das 24:15. Zwar konnten die Gäste zwei Matchbälle abwehren, doch als ein Ball zum 25:17 im Netz landete, war die Partie entschieden und der Jubel im Vilsbiburger Lager groß.

Gästetrainer Raimund Jeuck attestierte den Raben die beste Leistung, die er von ihnen gesehen hatte, und einen verdienten Erfolg. Trotz des guten Spiels hat Lukasz Przybylak gemischte Gefühle: „Wir haben eine optimale Leistung abrufen können. Entscheidend war unsere Aggressivität. Wir lernen ständig dazu und unser Block-/Abwehrsystem hat gut funktioniert. Der Erfolg hat den Mädchen gezeigt, dass sie gegen alle Mannschaften punkten können. Wie wichtig der Sieg war, sieht man am Ergebnis der Stuttgarterinnen gegen Dingolfing. Dass wir mit Sanja Dusanić schon wieder eine Verletzte haben, stimmt mich jedoch traurig.“

Artikel/Foto: Roland Regahl

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