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3. Liga

Rote Raben II schlagen auch den VCO Dresden

In einer jederzeit spannenden Partie 3:1 gewonnen

Vilsbiburg. Es war die erwartet hart umkämpfte und überaus spannende Partie zwischen den Youngstern des VCO Dresden und den Roten Raben II. Und die haben nach dem VV Grimma ein weiteres Topteam mit 3:1 (25:21, 19:25, 25:23, 29:27) geschlagen und sind damit an den Sächsinnen vorbeigezogen.

Am Ende entschieden Kleinigkeiten die enge Begegnung zweier Mannschaften, die sich in keiner Phase etwas schenkten. Die 70 Zuschauer bekamen zahlreiche umkämpfte und spektakuläre Ballwechsel zu sehen. Dabei war die Ausgangssituation für die Rabenmädchen durchaus schwierig. Da Paula Hötschl und Viviane Hones mit nach Suhl gefahren waren, musste Trainer Teemu Sarna sein Team umstellen. So agierte die etatmäßige Außenangreiferin Amelie Busch als Libera und Elisabeth Kerscher übernahm deren Position. Beide machten ihre Sache ausgesprochen gut. Zu Kurzeinsätzen kamen zudem Ina Prechtl und Kathrin Polster, die auch zukünftig den Kader vervollständigen sollen.

Im ersten Satz lagen die Vorteile lange Zeit beim VCO Dresden, der dem Match zunächst seinen Stempel aufdrückte. 6:8 und 13:16 stand es bei den technischen Auszeiten. Nach dem 13:17 kam die Zeit von Martina Konecna, die mit fulminanten Aufschlägen, darunter drei Assen, brillierte. Trotz zweier kurz hintereinander von Andreas Renneberg genommener Auszeiten hieß es plötzlich 19:17. Zwar kam Dresden noch einmal auf 22:21 heran, doch machten am Ende zweimal Elisabeth Kerscher und Shirley Overton die entscheidenden Punkte.

Im zweiten Durchgang konnten die Vilsbiburgerinnen nur bis zum 5:5 mithalten, danach setzten sich die Gäste mehr und mehr ab. Bei den Raben wackelte die Annahme, sodass keine geordneten Angriffe zustande kommen konnten. Dresden baute seinen 8:5-Vorsprung kontinuierlich über 16:11 und 20:12 bis zum 16:23 aus. Spielführerin Julia Brandhuber und Co. gelangen zwar noch drei Punkte, doch machten die Elbstädterinnen den Sack zu.

Die beiden folgenden Abschnitte waren an Spannung nicht zu überbieten. Die Niederbayerinnen lagen von Beginn an leicht in Führung (8:5, 16:14), doch ließen sich die Mädchen um Silbermedaillengewinnerin Lydia Stemmler nicht abschütteln. Beim 17:17 hatten sie den Ausgleich geschafft. Dann gelangen der amerikanischen Mittelblockerin Shirley Overton drei Punkte in Folge. Sie war es auch, die das scheinbar beruhigende 24:18 erzielte. Doch MVP Maria Walsh und ihre Mitstreiterinnen konnten fünf Satzbälle nicht verwerten, sodass es nur noch 24:23 stand. Ein Dresdener Aufschlagfehler brachte dann die Erlösung.

Noch enger gestaltete sich der vierte Satz, in dem die Raben zunächst etwas davonziehen konnten (8:3, 14:13). Dann unterliefen dem VCO zwei technische Fehler. Darüber hinaus landeten zwei Angriffsbälle im Aus. Beim 19:15 und 21:17 sahen die Vilsstädterinnen schon wie die Sieger aus, doch beim 23:22 waren die Gäste wieder dran. Die stark aufspielende Martina Konecna brachte danach den Ball auf den Boden, doch wurden die beiden Matchbälle abgewehrt. Isabel Kovacic und erneut Martina Konecna sorgten für die nächsten Führungen, doch konnte Dresden stets ausgleichen und hatte beim 26:27 sogar den Tiebreak im Visier. Isabel Kovacic schaffte den Gleichstand und Maria Walsh sowie Shirley Overton sorgten für großen Jubel im Vilsbiburger Lager.

Kein Wunder, dass Rabencoach Teemu Sarna erleichtert und mit der Leistung einverstanden war: "Für uns war das heute eine ganz schwierige Situation. Wir mussten Einiges umstellen. Aber Amelie Busch und Elisabeth Kerscher haben mir gefallen. Es ist gut zu wissen, dass die Beiden auch für diese Positionen in Frage kommen. Wir haben mit den Aufschlägen sehr viel Druck gemacht. Hier war Martina sehr, sehr wertvoll. Sie hat auch im Angriff abgeklärt agiert. Ich bin sehr glücklich."

Artikel: Roland Regahl

Foto: Gerhard Lichtmannecker

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