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3. Liga

Weitere Punkte im Visier

Rote Raben II mit Doppelspieltag gegen VCO Dresden und in Holz

Vilsbiburg. Die Roten Raben II streben an ihrem zweiten Doppelspieltag weitere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt an. Sie treffen am Samstag um 15 Uhr in der Ballsporthalle auf den VCO Dresden und treten am Sonntag um 16 Uhr bei den ProWin Volleys Holz an. 

Den jungen Vilsbiburgerinnen steht ein anstrengendes Wochenende bevor. Mit dem VCO Dresden und dem TV Holz warten schwierige, aber nicht unlösbare Aufgaben auf die Mädchen des Trainergespanns Lukasz Przybylak und Christy Swagerty. Der VCO Dresden startete schwach mit vier Niederlagen in die Saison, hat sich inzwischen jedoch gefangen, die letzten fünf Partien gewonnen und dabei 14 Punkte geholt. So haben sie sich zuletzt klar gegen den VV Grimma und beim TV Dingolfing durchgesetzt. Das sollte Hinweis genug für deren Stärke sein. VCO-Trainer Andreas Renneberg kann auf 22 Mädchen der Jahrgänge 2001 bis 2005 zurückgreifen. Die Dresdnerinnen sind überdurchschnittlich groß gewachsen -vier größer als 1,90 Meter und zusätzlich noch acht mindestens 1,85 Meter-, was ihnen am Netz deutliche Vorteile verschafft. Erfahrungsgemäß sind sie technisch hervorragend ausgebildet und taktisch gut geschult. Angeführt von Zuspielerin Mira Ledermüller verstehen sie es, ihre Angriffe vor allem über die Außenpositionen schnell und hart abzuschließen. Allerdings haben sie mehr als zwei Monate lang keine Partie bestritten und es bleibt abzuwarten, wie sie diese wettkampflose Zeit überstanden haben. Die Kaderschmiede des Dresdner SC rangiert derzeit punktgleich mit den Gastgeberinnen auf dem neunten Tabellenplatz, hat aber nur neun Partien austragen können.

Am Sonntag steht dann die siebenstündige Reise in das Saarland auf dem Programm. Die Raben hoffen auf günstige Witterungsbedingungen, damit sich die Anfahrt nicht weiter verlängert. Die Vorrundenbegegnung brachte nach drei Erfolgserlebnissen die erste Saisonniederlage für Julia Brandhuber und Co. Im Oktober setzte sich Holz mit 3:1 durch und bot dabei eine mannschaftlich geschlossene Leistung, während es bei den Vilsstädterinnen bei der Annahme haperte. Bei den Grünen hat es zum Jahreswechsel einen Trainerwechsel gegeben. An der Bande steht mittlerweile der ehemalige Co-Trainer Frederik Scheller, der kürzlich mit dem 3:2-Erfolg gegen Waldgirmes einen gelungenen Einstand feierte. Holz hat auch nur zehn Spiele bestritten, dabei fünfmal gewonnen und ebenfalls 14 Punkte geholt. Aufpassen müssen die Raben vor allem auf die beiden Diagonalakteurinnen Megan Donaghy (eine Kanadierin) und Sabine Weiß.

Für die Raben wird es darauf ankommen, in der Annahme und im Abwehrverbund sicher zu stehen, was angesichts der Blockstärke insbesondere gegen Dresden von Bedeutung sein sollte. Beim Service wollen die Niederbayerinnen an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und von Beginn an Druck auf die Gegner ausüben. Eingehend wurde die Heimniederlage gegen Holz analysiert, sodass an einigen Stellschrauben gedreht werden konnte. Die beiden Tiebreak-Erfolge in Grimma und daheim gegen Altdorf haben das Selbstbewusstsein weiter gesteigert. So hofft der Rabennachwuchs auf den ein oder anderen Punktgewinn, um in der Tabelle weiter nach oben klettern zu können. Beide Spiele werden von sporttotal.tv im Internet übertragen.

Lukasz Przybylak fordert von seinen Mädchen, dass sie Emotionen auf das Spielfeld bringen: „Bei uns herrscht eine gute Stimmung, sodass ich den ein oder anderen Punktgewinn für möglich halte. Die groß gewachsenen Dresdnerinnen verfügen über einen hervorragenden Block und schlagen effektiv auf. Hier wird es ganz besonders auf unsere Annahme ankommen. Nach der langen Pause haben die Gäste vielleicht Schwierigkeiten, ihren Rhythmus aufzunehmen. Ich setze auf den Heimvorteil und erwarte, dass wir aggressiv agieren. In Holz müssen wir die lange Anfahrt aus den Beinen schütteln. Ich sehe Chancen, wenn wir mutig spielen und unsere Aufschläge durchbringen. In diesem Element haben wir uns klar verbessert, wobei die Qualität der Annahme in der Liga erstaunlich hoch ist.“

Artikel / Foto: Roland Regahl

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