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3. Liga

Weitere zwei Heimaufgaben

Die Roten Raben II empfangen Ludwigsburg und Stuttgart

Vilsbiburg. Den Raben steht ein anstrengender Doppelspieltag bevor: Am Samstag empfangen sie die Barock Volleys MTV Ludwigsburg und am Sonntag den BSP MTV Stuttgart in der Ballsporthalle. Beide Spiele beginnen um 15 Uhr.

Beide Gegnerinnen sind für die Vilsbiburger Mädchen ein unbeschriebenes Blatt, da sie in diesem Jahr erstmals in der 2. Volleyball Bundesliga aufschlagen. Wenn es nicht so früh in der Saison wäre, müsste man bei der Partie gegen Ludwigsburg von einem echten Spitzenspiel sprechen. Denn es trifft mit den Raben der Tabellenführer auf den einen Punkt dahinter rangierenden Dritten. Volleyball hat in den letzten Jahren in Ludwigsburg einen enormen Aufschwung zu verzeichnen. So haben sich nicht nur die Frauen als Regionalligameister mittels einer Wildcard für die 2. Bundesliga qualifiziert, sondern auch die Männer. Das Team von Trainer Sasa Stanimivovic hat eine intensive Vorbereitung hinter sich und in einigen Duellen mit Konkurrenten aus der Liga bereits nachgewiesen, dass es auf diesem Niveau jederzeit mithalten kann. Wenn es dafür noch eines weiteren Beweises bedurft hätte, dann wurde der mit dem sensationellen Auftakterfolg beim TV Altdorf erbracht. Mit 3:1 setzte man sich beim letztjährigen Vizemeister durch und überraschte dabei die Mittelfränkinnen mit einer aufmerksamen Abwehrarbeit und hoher Blockintensität. Nachdem die Heimpremiere vor über 300 Zuschauern ebenfalls erfolgreich verlief, werden die Niederbayerinnen Ludwigsburg nicht unterschätzen. Denn gegen den TSV TB München hat die Mannschaft enormen Kampfgeist entwickelt und sich nach einem 1:2-Rückstand im Tiebreak durchgesetzt. Beste Akteurinnen waren die vom MTV Allianz Stuttgart gekommenen Martha Deckers und Britta Schammer.

Ein ganz anderer Gegner wartet am Sonntag auf Jeannette Huskiĉ und ihre Mitstreiterinnen. Mit den Mädchen des Bundesstützpunktes BSP MTV Stuttgart kreuzt eine reine Ausbildungsmannschaft in der Ballsporthalle auf. Das Team von Trainer Sebastian Schmitz setzt sich beinahe ausschließlich aus Spielerinnen der Jahrgänge 2006 bis 2008 zusammen. Die Älteste ist mit Zoe Welz auch erst 19 Jahre jung. Auffällig bei der Zusammensetzung des Kaders ist, dass mit Ausnahme der beiden Liberas alle Akteurinnen sehr großgewachsen sind. Die Stuttgarterinnen haben lediglich eine Begegnung ausgetragen und die beim TSV TB München mit 1:3 verloren.

Die Vilsbiburgerinnen sind sehr gut gestartet und aus den beiden Partien beim TB München und zuhause gegen Bad Soden sechs Punkte geholt. Abzuwarten bleibt, wie die Gastgeberinnen mit dem quantitativ kleinen Kader die Doppelbelastung wegstecken können. Am Sonntag beim Regionalpokalfinale gegen den TV Dingolfing hatten sie Licht- und Schattenmomente. Aber die 16:12-Führung im zweiten Satz gibt Mut und belegt, dass man auch gegen einen Proligisten mithalten kann. Nun müssen die Raben in der Annahme ihre mitunter feststellbaren Schwächen abstellen und bei gegnerischen Angriffen besser miteinander kommunizieren. Verlassen können sie sich auf ihren starken Service, die funktionierende Blockarbeit und die Aggressivität der Angreiferinnen. Die Gastgeberinnen wollen alles tun, um ihre Fans zu begeistern und weitere Punkte einzufahren.

Alberto Chaparro ist guter Dinge: „Wir arbeiten kontinuierlich weiter und machen Fortschritte. Ich habe ein gutes Gefühl. Man spürt, dass die Mädchen den Spielen entgegenfiebern und motiviert sind. Erstmals wird auch Michaela Bertalanitsch-Hoch dabei sein.“

Roland Regahl

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