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3. Liga

Zufrieden trotz Niederlage

Rote Raben II müssen sich dem SV Lohhof mit 0:3 geschlagen geben

Vilsbiburg. Nach der schwierigen und coronabedingt kurzen Vorbereitungszeit haben die Roten Raben II zwar ihr Auftaktspiel beim starken SV Lohhof mit 0:3 (22:25, 17:25, 17:25) verloren, können mit der engagierten Vorstellung aber durchaus zufrieden sein.

Aus gesundheitlichen Gründen musste Lukasz Przybylak noch auf Mittelblockerin Tina de Groot und die amerikanische Diagonalspielerin Ehize Omoghibo verzichten. So brachte er als Starting Six Ina Prechtl im Zuspiel, Daria Przybylak und Martina Kloda auf Außen, Nina Herbe und die kurzfristig verpflichtete Mareen Kindermann aus der Bayernauswahl des Jahrgangs 2004/2005 als Mittelblockerinnen sowie Jeannette Huskić auf der Diagonalposition. Als Liberas wechselten sich Sanja Dusanić und Sina Bauer ab. Die Raben starteten gut in den ersten Satz und gingen durch Jeannette Huskić mit 3:0 in Führung. Aber die eingespielten Gastgeberinnen egalisierten zum 3:3 und lagen kurze Zeit später mit 8:6 vorne. Bis zum 11:10 aus Gästesicht sah es sehr gut für die Niederbayerinnen aus, danach zog Lohhof allerdings bis auf 21:16 davon. Nach einer Auszeit kamen die Vilsbiburgerinnen, hauptsächlich dank Daria Przybylak, zurück und hofften beim Stande von 22:22 auf den Satzgewinn. Die letzten drei Punkte gelangen dann jedoch den Oberbayerinnen.

Auch im zweiten Abschnitt bestimmten zunächst die Mädchen um Silbermedaillengewinnerin Ina Prechtl das Geschehen und erkämpften sich einen komfortablen Vorsprung (10:5). Aber die Mannschaft von Elena Kiesling steigerte sich deutlich, wirkte insgesamt stabiler und homogener und hatte beim 13:13 den Ausgleich geschafft. Fortan bestimmte sie das Spielgeschehen und sicherte sich den zweiten Satz mit 25:17. Im dritten Durchgang mussten die Vilsstädterinnen von Anfang an einem Rückstand (0:6) hinterherlaufen und konnten das in den ersten beiden Sätzen erreichte Niveau nicht mehr halten. Folglich hatte Lohhof keine Mühe, den Vorsprung zu vergrößern und den ersten Matchball zum 25:15 zu verwandeln. Dennoch muss man den Raben angesichts der aktuellen Probleme eine ordentliche Leistung bescheinigen, zumal man das Potenzial aller Mannschaftsmitglieder erkennen konnte. Nach einer weiteren Woche intensiven Trainings sollte am kommenden Samstag beim Derby gegen den TV Dingolfing durchaus etwas drin sein.

Für Rabencoach Lukasz Przybylak war die Auftaktpartie aufschlussreich: „Für mich ist zunächst das Wichtigste, dass wir wieder gesund sind und spielen können. Ich sehe die Partie mehr als Vorbereitung auf kommende Aufgaben. Man hat gesehen, dass in der Mannschaft viel Potenzial steckt und wir kräftemäßig besser als gedacht dastehen. Die jungen Mädchen haben technisch und vor allem mental einen großen Schritt nach vorne gemacht. Ich bin sicher, dass Lohhof am Saisonende in der Tabelle ganz weit oben stehen wird. Die Gastgeberinnen waren stabil im Sideout und haben im Angriff immer wieder variable Lösungen gefunden. Vielleicht hätte es anders ausgeschaut, wenn wir den ersten Satz gewonnen hätten. Mein Dank gilt den mitgereisten Fans und Familienmitgliedern, die uns lautstark unterstützt haben.“

Artikel/Foto: Roland Regahl

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