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3. Liga

Zweimalige Führung reichte nicht

Rote Raben II unterliegen beim TV Waldgirmes mit 2:3

Vilsbiburg. Im Kellerduell zwischen dem Schlusslicht Waldgirmes und dem Vorletzten Rote Raben II unterlagen die Vilsbiburgerinnen in einer hart umkämpften Partie, mit vielen Höhen und Tiefen auf beiden Seiten, knapp mit 2:3 (18:25, 25:12, 22:25, 25:23, 15:8). Die Hessinnen feierten damit ihren dritten Saisonerfolg und die Gäste verpassten es, noch näher zum TV Planegg-Krailling aufzuschließen, nehmen aber immerhin einen Punkt mit an die Vils.

Die jungen Raben schafften es am Samstagabend nicht, die erhofften drei Punkte zu holen. Nach einer 2:1-Satzführung verloren sie zum Ende des vierten Abschnitts die Spielkontrolle und mussten den nie aufsteckenden Gastgeberinnen den Sieg überlassen. Dabei hatte die Partie gut begonnen, denn die Niederbayerinnen gestalteten den ersten Durchgang überlegen, lagen von Anfang an in Führung und bauten diese ab dem 5:6 kontinuierlich aus. 5:8 und 9:16 lauteten die Zwischenstände zu den technischen Auszeiten. Rabencoach Lukasz Przybylak hatte drei Zuspielerinnen mitgenommen und wechselte Sophie Sdorra sowie Emilia Jordan immer wieder erfolgreich zum Aufschlag ein. Letzterer gelang gleich einmal ein Ass zum 6:11. In dieser Phase agierten MVP Julia Brandhuber und Co. äußerst aufmerksam in Annahme und Abwehr, erzeugten mit dem Service viel Druck und punkteten über alle Positionen. Am Ende sorgten Tina de Groot und Julia Brandhuber für die beiden letzten Zähler.

Ganz anders verlief der zweite Durchgang, in dem die Gäste zu Beginn entscheidend mit 1:9 in Rückstand gerieten. Sie hatten mit den Aufschlägen der Goldmedaillengewinnerin Frauke Teßmer größte Schwierigkeiten. Zudem landeten einige Abwehrversuche im gegnerischen Feld, sodass Waldgirmes keine Mühe hatte, die Dankebälle auf den Boden zu bringen. So verging bis zum 25:12 nur wenig Zeit. Deutlich besser wurde es wieder im dritten Satz, in dem zunächst die Gastgeberinnen den Ton angaben und bis zum 11:10 leicht in Führung lagen. Positiv wirkte sich die Hereinnahme von Eszter Nagy aus, die zusammen mit Julia Brandhuber, Maja Hau und Lise Große-Hering den Umschwung einleitete. Nach dem 16:14-Rückstand kämpften sich die Vilsstädterinnen zunächst heran (20:20), bevor Sophia Sdorra mit einem Ass das 21:24 besorgte und die ungarische Mittelblockerin den zweiten Satzball zum 22:25 verwertete.

Äußerst spannend ging es auch im vierten Abschnitt zu, mit leichten Vorteilen für die Roten Raben. Die beiden Mittelblockerinnen punkteten ebenso zuverlässig wie Große-Hering über die Diagonalposition. Bis zum 14:17 dominierten die Gäste das Geschehen, bevor Waldgirmes zunächst zum 17:17 ausgleichen und sich auf 22:20 absetzen konnte. Ein Ass von Jeannette Huskić und zwei Punkte von Eszter Nagy führten zu 22:23, wobei Peter Schlecht kurz hintereinander zwei Auszeiten in Anspruch nehmen musste. Doch die zeigten Wirkung, denn seine Mädchen entschieden einen äußerst langen Ballwechsel für sich, wobei beide Teams mehrere Chancen ausließen. Ein Rotationsfehler seitens der Niederbayerinnen und ein Lob brachten den Satzausgleich. Im Tiebreak hatten die Gäste wenig zu bestellen. Wieder kamen sie mit den Aufschlägen von Frauke Teßmer nicht zurecht und gerieten so uneinholbar mit 0:7 in Rückstand. Der Rest war nur Formsache, denn die Raben konnten sich bis zum 15:8 nicht mehr entscheidend zur Wehr setzen.

Rabencoach Lukasz Przybylak konnte seinen Mädchen kein gutes Zeugnis ausstellen: „Gratulation an den TV Waldgirmes, der alles aus sich herausgeholt und besser gekämpft hat als wir. Er hat seine Sache gut gemacht, wir nicht. Wir haben einen Punkt mitgenommen, aber es hätten drei werden müssen. Wir haben die Kontrolle verloren und auch zu wenig Emotionen gezeigt. Doch wir werden weiter hart arbeiten und auch wieder besser spielen.“

Artikel: Roland Regahl

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