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Jungraben

Alle Erwartungen erfüllt – Raben U20 wird deutscher Vizemeister

In einem spannenden Finale vom Schweriner SC geschlagen

Vilsbiburg. Die Raben-U20 hat am Wochenende in Saarbrücken alle Erwartungen erfüllt und mit der deutschen Vizemeisterschaft ein weiteres Mal die hervorragende Nachwuchsarbeit der Roten Raben unter Beweis gestellt. Als einzige Partie ging das hart umkämpfte Finale gegen den Titelverteidiger Schweriner SC verloren.

Die Mädchen von Alberto Chaparro konnten im Saarland die jüngste Erfolgsgeschichte der Roten Raben fortschreiben. Nach den dritten Plätzen der U18 (2017) und U20 (2019) sowie der deutschen Meisterschaft der U18 (2022) beendeten sie das anstrengende Turnier dieses Mal als deutscher Vizemeister. Sicherlich waren die Vilsbiburgerinnen als einer der Mitfavoriten nach Saarbrücken gereist. Dass sie dieser Rolle auch gerecht wurden und dem hohen Erwartungsdruck standhielten, zeugt neben der unabdingbaren spielerischen Klasse vor allem auch von großer mentaler Stärke. Wie üblich verstärkte man sich mit Ex-Rabenspielerinnen wie Tina de Groot (Erfurt), Sanja Dusanic (Lohhof) oder Anika Forster (Bonbruck) Auch Milica Miljkovic vom SV Lohhof wirkte mit.

Gruppe nach drei Erfolgen gewonnen

Die Vorrunde verlief für die Niederbayerinnen äußerst erfolgreich. Nach dem souveränen Satzgewinn (25:6) gegen den Ostzweiten Sonnenberger VC taten sich Jana Gärtner und Co. im zweiten Abschnitt zwar schwerer und lagen phasenweise mit drei Punkten zurück (6:9, 7:10), konnten sich aber in der Schlussphase nach dem 22:20-Zwischenstand mit 25:20 durchsetzen. Hart umkämpft war der erste Durchgang gegen den Nordzweiten VFL Geesthacht. Nach einigen Fehlern lag man mit 2:8 zurück. Erst ein Ass von Kapitänin Jana Gärtner führte zum Ausgleich (8:8). Ab diesem Zeitpunkt wechselten die Führungen (19:16, 19:20), bis ein gefühlvoller Lob von Cayetana Lopez-Rey und ein Angriff der Norddeutschen ins Aus das 25:23 bedeuteten. Deutlich einseitiger verlief der zweite Satz, in dem die junge Regina Eberl die zweite Mittelblockposition übernahm. Sie war es auch, die mit ihren druckvollen Aufschlägen Geesthacht in Verlegenheit brachte. Die Raben agierten souverän in der Annahme/Abwehr und schlossen ihre Angriffe entschlossen ab. Am Ende markierte Tina de Groot das 25:15.

Um den Gruppensieg ging es dann gegen den Vorjahresdritten SC Potsdam. In der Anfangsphase übte Sanja Dusanic mit ihrem Service sehr viel Druck aus und war so mitverantwortlich für die 8:4-Führung. Potsdam kam zwar beim 15:13 und 16:14 bedrohlich nahe, musste nach dem 15:20-Rückstand durch zwei Asse von Milica Miljkovic und einen Punkt durch Jana Gärtner das 15:25 hinnehmen. Anders gestaltete sich der zweite Durchgang, in dem die Raben nach der 6:4-Führung immer mehr in Rückstand gerieten (7:12, 9:19). Am Ende mussten sie nach dem 16:25 den Satzausgleich hinnehmen. Im erforderlichen Tiebreak sorgte unter anderem Milica Miljkovic mit ihren Aufschlägen für eine komfortable 9:0-Führung, die die Vilsbiburgerinnen bis zum 15:7 verteidigten. Durch den Gruppensieg ersparte man sich die erste Zwischenrunde am Samstagabend und ging im Viertelfinale einem Vorrundenersten aus dem Weg.

Mit zwei ungefährdeten Erfolgen ins Finale

Dort verzeichneten die Raben gegen die Volleyballakademie Stuttgart einen letztlich ungefährdeten 2:0-Erfolg (25:22, 25:14). Im ersten Satz führten sie bereits mit 20:11, ließen die Schwäbinnen allerdings bis auf 24:22 herankommen, bevor Tina de Groot den Sack zumachte. Wenig entgegenzusetzen hatte Stuttgart im zweiten Durchgang. Nach dem 4:2 zogen die Niederbayerinnen mit Irene Ramos an der Aufschlaglinie auf 13:2 davon. Die spanische Zuspielerin war es auch, die mit einem zweiten Ball das Endresultat herstellte. Durch den Sieg war bereits ein Platz auf dem Podest gesichert. Aber die Raben wollten mehr. Das bekam im Halbfinale der VC Wiesbaden zu spüren. Auch die Hessinnen konnten den Favoriten nur phasenweise gefährden – so im ersten Satz bei einer 9:6-Führung oder einem knappen 15:17-Rückstand. Das sollte aber auch schon der letzte Punkt für Wiesbaden sein. Auch der zweite Abschnitt brachte mit 25:17 ein deutliches Ergebnis. Bis zum 11:8 konnte der Gegner noch mithalten. Ein Zwischenspurt ergab das 15:8 und nach dem 24:14 hatten die Vilsstädterinenn zehn Matchbälle, von denen sie den vierten zum 25:17 verwandelten.

Hart umkämpftes Finale mit dem besseren Ende für Schwerin

Das Finale gegen den Schweriner SC erfüllte die Erwartungen der zahlreichen Zuschauer, die eine spannende und abwechslungsreiche Partie zu sehen bekamen. Beiden Mannschaften merkte man im ersten Satz die nervliche Anspannung an, wobei der spätere Meister einen Tick abgeklärter wirkte. So setzte er sich mit 9:6 leicht ab, doch Jana Gärtner sorgte mit einem Ass für den Ausgleich. Bis in die Schlussphase hinein wechselten nun die Führungen (12:11, 14:15), wobei sich keine Mannschaft wirklich absetzen konnte. Plötzlich lagen die Raben mit 21:18 vorne und hatten den Satzgewinn vor Augen. Tina de Groot sorgte mit dem 24:23 für einen Satzball, der jedoch nicht erfolgreich war. Anders der SSC, der mit einem Block und einen Rabenball an die Antenne zum 26:24 erfolgreich war. Vielversprechend der Auftakt in den zweiten Satz: Irene Ramos zwang Schwerins Trainer nach zwei Assen zum 4:1 bereits früh zu einer Auszeit, die sich bis zum 6:2 für die Raben jedoch nicht positiv auswirkte. Effektive Blockarbeit brachte den Meister wieder ins Spiel, das bis zum 20:20 ungemein spannend verlief. In der Crunchtime setzte sich Schwerin auch dank starker Aufschläge mit 25:21 durch.

Es spielten: Clara Jansen, Anna-Sophia Deliano, Irene Ramos, Sina Bauer, Regina Eberl, Jana Gärtner, Anika Forster, Katharina Weinzierl, Cayetana Lopez Rey, Tina de Groot, Milica Miljkovic, Sanja Dusanic, Zoe Weißbach,


Roland Regahl / Foto: pats.portrait

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