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Verein

66 Teilnehmerinnen waren begeistert

Rote Raben Flottweg Camp unter besonderen Bedingungen machte Spaß

Vilsbiburg. Das 19. Rote Raben Flottweg Camp darf trotz der Corona bedingten Einschränkungen als Erfolg verbucht werden. Zwar fanden sich am frühen Freitagabend statt der ursprünglich gemeldeten Rekordteilnehmerzahl von 130 nur 66 Mädchen zur Begrüßung in der Ballsporthalle ein, doch zeigten sich diese durchwegs begeistert von den intensiven, aber auch spaßmachenden Trainingseinheiten.

Campleiterin Christine Scheuerer-Haberla hatte zusammen mit ihrem zwölfköpfigen Team bereits im Vorfeld alles perfekt durchgeplant, sodass die sechstägige Veranstaltung ohne Probleme ablaufen konnte. Es war einiges anders, vor allem durften die Mädchen nicht wie gewohnt in der Ballsporthalle übernachten. Die Teilnehmerinnen aus der näheren Umgebung schliefen zuhause, reisten täglich mit dem Zug an oder wurden mit den vereinseigenen Kleinbussen abgeholt, andere hatten sich Pensionen oder einen Campingplatz zum Übernachten gesucht. Dennoch kamen einige Volleyballerinnen auch aus weiter entfernten Orten wie Sonthofen, Feucht oder Nürnberg. Jeden Tag musste zudem Fieber gemessen werden, das Mittagessen wurde bei Lilit’s eingenommen und beim Frühstück beziehungsweise Abendbrot gab es keine Selbstbedienung.

Unter Lukasz Przybylak und Christy Swagerty begeisterten mehr als zwanzig Übungsleiter mit ihrem zwar schweißtreibenden, aber stets abwechslungsreichen Trainingsprogramm. Dabei profitierten die Mädchen auch von der Erfahrung des Erstligacoaches Florian Völker und dessen Athletiktrainers Anton Brandmeier sowie einiger Bundesligaspielerinnen, die tageweise Gruppen übernahmen. Nationalspielerin Lena Möllers, ehemalige Zweiligaakteure wie Elisabeth Große-Hering oder Magdalena Adam, die Nachwuchstrainer der Roten Raben sowie Spielerinnen der dritten Mannschaft kümmerten sich um die Jugendlichen und Kinder. Auch die Fürtherin Mäx Wallner lässt es sich als ehemalige Teilnehmerin seit Jahren nicht nehmen, auf dem Feld zu assistieren. Kein Wunder, dass alle in der Halle und auf dem Beachplatz deutliche Fortschritte machten.

An den vier intensiven Trainingstagen waren jeweils zwei bis drei Übungseinheiten von jeweils 2,5 Stunden zu absolvieren. Eine halbe Stunde davon -entweder das Aufwärmen oder der Cool-Down, wurden wegen der Auflagen im Freien abgehalten. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Grundelemente Aufschlag, Annahme, Angriff nach Zuspiel, Block- und Feldabwehr gelegt. Neben der individuellen technischen Entwicklung galt es auch, die koordinativen Fähigkeiten, die Athletik und das mannschaftliche Zusammenspiel zu verbessern. Besondere Höhepunkte waren das Grillfest am Sonntagabend, der von Christy Swagerty ausgearbeitete aus Fußball, Handball, Basketball, American Football und Boccia bestehende Spielenachmittag am Montag, das Beachturnier am Dienstagabend und die tägliche Wahl der „most valuable players“.

Die Teilnehmerinnen waren begeistert bei der Sache, verstanden sich untereinander ausgesprochen gut und lobten die lockere Atmosphäre und die gelungene Organisation. Den Trainern stellten sie ein äußerst positives Zeugnis aus. Sie hätten nicht nur mit ihren fachlichen Qualitäten überzeugt, sondern seien auch mit ihren einfühlsamen Erklärungen auf jeden Einzelnen individuell eingegangen. Erwähnenswert ist auch, dass es während des gesamten „Trainingslagers“ keine einzige Verletzung zu beklagen gab. Und wer weiß? Vielleicht hört man von der ein oder anderen Spielerin, die den Sprung in eine höhere Liga geschafft hat und hierfür nicht zuletzt dem Flottweg Camp eine wesentliche Rolle zuschreibt.

Text: Roland Regahl

Foto: Konrad Wimmer

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