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Verein

Beach City Cup als Höhepunkt der Freiluftsaison

Kumhausen I setzt sich unter 20 Mannschaften durch

Vilsbiburg. Das letzte Turnier auf Sand, der traditionsreiche Beach City Cup, war sicherlich der absolute Höhepunkt der Freiluftsaison. Zwanzig Mannschaften kämpften in fünfzig Spielen auf fünf Feldern um Punkte. Am Ende setzte sich „Kumhausen I! vor „Simsalabinsa“ und „OANE geht no“ durch.

Die Roten Raben feierten am Samstag auch ein kleines Jubiläum. Denn bereits seit 30 Jahren werden im Vilsbiburger Schwimmbad Beachturniere ausgetragen und vor 25 Jahren wurden mit der Aktion „Setzen Sie Ihr Geld in den Sand“ die nötigen finanziellen Mittel für den Erwerb des teuren Kaolinsands aufgebracht. Das Organisationsteam um Joachim Forster hatte ganze Arbeit geleistet und alles für einen rundum vergnüglichen Tag vorbereitet, wofür sie von den Teilnehmern viel Lob erhielten. Die fünf Spielfelder im Vilsbiburger Freibad waren in einem perfekten Zustand, für flüssige und feste Verpflegung war bestens gesorgt, die musikalische Umrahmung verbesserte die lockere Stimmung und das Schiedsgericht veröffentlichte die Ergebnisse zeitnah. Hinzu kam warmes, aber nicht zu heißes Sommerwetter – ideal für ein Beach-Volleyball-Turnier.

Dieses Mal hatte keine Mannschaft abgesagt, so dass sich 20 Teams beteiligten. Und die zeigten für ein Freizeitturnier ein erstaunlich hohes Niveau. So entwickelten sich viele spannende Partien mit teils knappen Ergebnissen und zahlreichen sehenswerten Angriffs- und Abwehraktionen. Schließlich waren neben zahlreichen Hobbyspielern auch einige aus Vereinen bis hin zur 2. Bundesliga vertreten. Dabei reichte die Altersstruktur von Schülern bis hin zu etwas älteren Semestern. Gespielt wurde nach dem Schweizer-Modus auf zwei Sätze bis 21 Punkte mit Viererteams, wobei immer mindestens eine Dame auf dem Feld stehen musste. Alle Mannschaften konnten fünf Partien absolvieren. Zwar ging es in erster Linie um den Faktor Spaß –Mannschaftsnamen wie „Schlechtwetterfront“, „Flughörnchen“, „1. FC Haudanem“ oder „Netzroller“ lassen das vermuten-, dennoch ging man durchaus ernsthaft und ehrgeizig zu Werke.

Am Ende des anstrengenden Turniertages erwies sich Kumhausen I als die erfolgreichste Mannschaft. Sie gewann vier Spiele recht souverän und musste sich lediglich gegen „Die Beaches“ mit einem Unentschieden begnügen. Nur einen Punkt dahinter reihte sich „Simsalabinsa“ ein. Das Vilsbiburger Team startete mit zwei Remis, konnte die restlichen drei Partien jedoch für sich entscheiden. Auf den nächsten Plätzen folgten mit jeweils 7:3 Punkten „OANA geht no“, „Legendär“ und Titelverteidiger „Tögings letzte Reserve“.

Vilsbiburgs Bürgermeisterin Sibylle Entwistle, die es sich nicht nehmen ließ, die letzten Begegnungen zu verfolgen, nahm am späten Abend die Siegerehrung vor und zeigte sich von der Organisation und dem Niveau der Veranstaltung angetan. Organisator Joachim Forster bedankte sich bei seinen vielen Helfern für ihren Einsatz und durfte den sonnigen Tag als großen Erfolg verbuchen.

Roland Regahl

Foto: Max Kräh



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