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Der Tabellenzweite kommt

Rote Raben II erwarten Erfurt in der Ballsporthalle

Vilsbiburg. Zu ihrem ersten Heimspiel dieses Jahres erwarten die Roten Raben II den Tabellenzweiten Erfurt electronic am Samstag um 15 Uhr in der Ballsporthalle und wollen sich gegen die favorisierten Gäste so teuer wie möglich verkaufen.

Die Thüringerinnen gelten dabei als klarer Favorit, denn sie belegen derzeit hinter Leipzig den zweiten Tabellenplatz der 3. Liga Ost. Dabei haben sie nur zwei Zähler weniger auf dem Konto, aber eine Partie weniger ausgetragen. Im bisherigen Saisonverlauf blieben sie nie ohne Punkte. Lediglich zwei Begegnungen wurden knapp mit 2:3 verloren – und zwar beim VSV Jena und etwas überraschend beim Aufsteiger SG Erlangen. 2026 können die Mädchen um die überragende Zuspielerin Christel Fröhlich auf eine makellose Bilanz zurückblicken: Jeweils mit 3:0 wurden zuhause Regenstauf und Rosenheim geschlagen und ebenfalls in eigener Halle Jena mit 3:1. Es wird für die Roten Raben folglich eine schwierige Aufgabe, zumal die Erfurterinnen nach der zweiwöchigen Pause heiß auf weitere Punkte sind. Schließlich haben sie die Tabellenführung im Visier, die bei optimaler Ausbeute an diesem Wochenende möglich ist, wenn sie nicht nur an der Vils, sondern auch am Sonntag beim MTV Rosenheim klar gewinnen.

Die Gastgeberinnen mussten in diesem Jahr zweimal auswärts antreten und blieben dabei ohne Punkte. In Chemnitz war eine 0:3- und in Eibelstadt eine 1:3-Niederlage zu verzeichnen. Am Samstag würden Lea Müller und Co. allzu gerne wieder in die Erfolgsspur zurückfinden, müssen voraussichtlich aber auf wichtige Spielerinnen verzichten. Denn in Mühldorf findet am Wochenende die südbayerische Meisterschaft der U20-Jugend statt und dort wollen sich die Rabenmädchen unbedingt für die Landestitelkämpfe qualifizieren. Beinahe alle Akteurinnen der zweiten Mannschaften gehören aber den Jahrgängen 2007 und jünger an und können folglich in dieser Altersklasse eingesetzt werden. Für Trainer Xavier Perales sicherlich keine einfache Entscheidung, wie er die beiden Teams aufstellen wird. Aber egal, wer am Samstagnachmittag am Netz steht, die Raben werden wie gewohnt alles geben, um dem Favoriten Paroli bieten zu können. Xavier Perales bleibt gelassen: „Wir setzen die Vorbereitung der Mannschaft kontinuierlich fort, obwohl an diesem Wochenende zwei wichtige Wettbewerbe anstehen. Aber wir konzentrieren uns weiterhin auf das Training und die Entwicklung der Spielerinnen unseres Teams.“

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