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Eminent wichtiger Heimerfolg

Rote Raben II schlagen den VSV Jena mit 3:1

Vilsbiburg. Einen eminent wichtigen Heimerfolg feierten die Roten Raben II am Sonntagmittag. Nach drei Niederlagen kehrten sie mit dem 3:1 (25:21, 23:25, 25:16, 25:19) gegen den VSV Jena in die Erfolgsspur zurück.

Mit Ausnahme der Langzeitverletzten hatte Xavier Perales seinen gesamten Kader zur Verfügung und begann mit Lea Müller im Zuspiel, Leni Tiefenbeck und Valentina Culaciati im Mittelblock, Kathrin Polster und Maja Feuerlein als Außenangreiferinnen, Diana Vavrek auf der Diagonalposition sowie Anna-Sophie Deliano als Libera. Die Raben begannen konzentriert und führten dank MVP Diana Vavrek und Kathrin Polster früh mit 7:3. Aber die Gäste waren nach der überraschenden 0:3-Niederlage in Kleinaitingen am Vortag nicht gewillt, sich kampflos zu ergeben und glichen zunächst auf 7:7, später auf 11:11 aus. Danach setzten sich die Raben trotz zweier gegnerischer Auszeiten auf 16:11 und 20:13 ab. Noch einmal kam Jena auf 18:21 heran, bevor die Vilsbiburgerinnen in der Endphase nicht mehr viel zuließen. Ein Aufschlagfehler brachte schließlich den Satzgewinn.

Erneut gingen Maja Feuerlein und Co. im zweiten Abschnitt mit 7:3 in Führung, doch die Thüringerinnen glichen mit Serena Scapucci im Service zum 7:7 aus. Nach der 15:14-Gästeführung brachte ein Block von Regisseurin Lea Müller das 18:15 und ein kraftvoller Angriff von Maja Feuerlein das 22:18. Erneut war es Serena Scapucci an der Aufschlaglinie, die für die vorentscheidende Serie des Tabellenfünften zum 23:22 mitverantwortlich war. Noch einmal gelang der Ausgleich, doch Nele Schmidt schaffte mit einem Ass das 25:23 für Jena. Nach der anfänglichen Jenaer Führung (3:1) im dritten Abschnitt übernahmen allmählich die Einheimischen das Kommando. Angeführt von Diana Varek und Valentina Culaciati zwangen sie Sebastian Mosig beim Stande von 8:5 zu einer frühen Auszeit, die jedoch keine Wende einleitete. Denn die Vilsstädterinnen ließen seine Mannschaft nicht näher als auf zwei Punkte herankommen (15:13) und bauten den Vorsprung nach einem Ass von Marina Kräh auf 22:15 aus. Nach zwei gegnerischen Fehlern konnten die Niederbayerinnen den zweiten Satzgewinn verbuchen.

Ein ähnliches Bild bot sich den Zuschauern auch im vierten Abschnitt. Wieder führten zunächst die Gäste mit 2:0 und 4:3, mussten dann aber die Überlegenheit der Vilsbiburgerinnen anerkennen. Vor allem die überragende Diagonalangreiferin Diana Vaverk und in der Schlussphase Leni Tiefenbeck sorgten für wichtige Punkte bei den konsequent agierenden Raben. So gelangen mehrere Fünf-Punkte-Führungen (11:6, 13:8). Zwar verkürzte Jena noch einmal auf 13:15, doch befanden sich die Vilsbiburgerinnen spätestens seit dem 20:14 durch Valentina Culaciati auf der Siegerstraße. Mit einem Ass besorgte Michaela Bertalanitsch-Hoch das umjubelte 25:19. Mit den gewonnenen drei Punkten haben sich die Roten Raben auf den sechsten Rang vorgeschoben und sich ein Stück weit von der Abstiegszone entfernt. Trainer Xavier Perales stellt seiner Mannschaft ein gutes Zeugnis aus: „Wir haben gegen eine starke Jenaer Mannschaft auf hohem Niveau gespielt. Wir bekamen ihre Aufschläge und verschiedenen Angriffsvarianten in den Griff. Auch die solide Abwehrarbeit Jenas konnte uns nicht stoppen. Die Mädchen haben einen wichtigen Entwicklungsschritt nach vorne gemacht.“

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