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Es hat nicht sollen sein

Rote Raben II unterliegen beim Chemnitzer VV mit 0:3

Vilsbiburg. Ohne Fünf machten die jungen Roten Raben dem leicht favorisierten Chemnitzer VV in dessen Halle zumindest zwei Sätze lang das Siegen schwer, mussten sich am Ende jedoch mit 0:3 geschlagen geben.

Die Vilsbiburgerinnen mussten auf Diana Vavrek, Marina Kräh, Katharina Weinzierl, Anna-Sophia Deliano und Nike Wallenstein verzichten. Lea Müller kam zudem erst im dritten Satz zum Einsatz. So begannen sie mit Yevheniia Elkina im Zuspiel, Leini Tiefenbeck und Valetina Culaciati im Mittelblock, Regina Eberl und Maja Feuerlein auf den Außenpositionen sowie Amelie Eberl als Diagonale. Als Liberas fungierten Franziska Luginger und Josephine Cuestas de Disco. Einsatzzeiten erhielt außerdem Barbeta Ademi. Die Partie scheint eine klare Angelegenheit gewesen zu sein, aber die jungen Raben gestalteten die ersten beiden Sätze vollkommen offen (25:27, 26:28), bevor sie den dritten deutlicher mit 17:25 abgeben mussten.

Die Mädchen um Silbermedaillengewinnerin Maja Feuerlein legten sprichwörtlich los wie die Feuerwehr, gingen von Beginn an in Führung und zwangen Chemnitz schon beim Stande von 7:3 aus Rabensicht zu einer ersten Trainerauszeit. Die erwies sich allerdings als wirkungslos, denn die Gäste punkteten bis zum 18:15 fleißig weiter. Erst dann kamen die Einheimischen besser ins Spiel und erzielten beim 20:19 die erste Satzführung. In der Schlussphase konnten die Raben drei Satzbälle nicht verwerten, sodass sich MVP Cora Müller und ihre Mitstreiterinnen über das 1:0 freuen durften.

Mit einem ähnlichen Resultat, aber gegensätzlichem Spielverlauf, endete der zweite Durchgang. Dieses Mal waren es die Sächsinnen, die von Beginn an dominierten. Xavier Perales nahm schon nach dem 0:4 eine schnelle Auszeit, deren Wirkung aber verpuffte. Denn Chemnitz lag beim 13:7 mit sechs Punkten vorne und hielt diese Führung bis zum 22:20. Aber die Niederbayerinnen kämpften unverdrossen weiter und brachten den Ball viermal in Folge auf den Boden. Leider konnten sie die zwei anschließenden Satzbälle nicht verwerten und mussten folglich das 26:28 hinnehmen. Nichts zu holen war dann im dritten Satz. Nach der 7:0-Führung der Einheimischen bauten diese ihre Führung noch auf 15:7 aus. Noch einmal keimte nach der erforderlichen Trainerauszeit Hoffnung auf, denn die Raben kamen auf 15:13 heran, mussten dann aber drei Punkte zum 18:13 hinnehmen, was die Gastgeberinnen auf die endgültige Siegerstraße brachte.

Durch die Niederlage sind die Raben auf den fünften Platz zurückgefallen und haben nun zwei Wochen Zeit, um sich auf die Partie beim TSV Eibelstadt vorzubereiten. Xavier Perales bedauert ein paar Unbeständigkeiten: „Wir waren in einer Spielphase nicht beständig genug. Am Ende der beiden ersten Sätze fehlte die Zielstrebigkeit. Aber die Mädchen haben weitergekämpft und Lösungen gefunden. Nun müssen wir uns auf das konzentrieren, was wir in dieser Woche tun müssen.“

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