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Heimniederlage trotz beachtlicher Leistung

Dezimierte Rote Raben II unterliegen Erfurt mit 0:3

Vilsbiburg. Die Raben mussten gegen Erfurt aufgrund von Verletzungen, Erkrankungen und Einsätzen bei der U20 auf zehn Mädchen ihres Kaders verzichten. Die mit erfahrenen oder 3.-Mannschaft-Spielerinnen aufgefüllte Restmannschaft bot gegen den Tabellenzweiten trotz der 0:3-Niederlage (17:25, 22:25, 18:25) eine beachtliche Leistung.

Yvonne Zymara, die den bei der südbayerischen Meisterschaft der U20 benötigten Xavier Perales vertrat, konnte lediglich auf Maja Feuerlein, Valentina Culaciati und Anna-Sophia Deliano zurückgreifen und brachte die erfahrenen Olena Elkina, Michaela Bertalanitsch-Hoch, Kathrin Polster sowie Theresa Illguth und Franziska Klingmann aus der „Dritten“ zum Einsatz. Die Mannschaft setzte sich gegen den Favoriten heftig zur Wehr, setzte ihn zumindest in den ersten beiden Sätzen, stark unter Druck. Die drei Erfahrenen machten ihre Sache sehr gut: Kathrin Buchner punktete zweistellig, Michaela Bertalanitsch-Hoch überzeugte durch mutige Angriffe und einige Asse und Olena Elkina führte souverän Regie. Nicht zuletzt dank einiger schneller und erfolgreicher zweiten Bälle erhielt sie die Silbermedaille.

Den Raben gelang ein vileversprechender Start, denn sie gingen schnell mit 5:1 und 8:5 in Führung, die bis zum 9:7 hielt. Dann machten die körperlich überlegenen Thüringerinnen mit Dr. Sabine Nemitz im Service fünf Punkte in Folge, ein Vorsprung, den sie bis in die Schlussphase behaupteten. Zwar kamen die Vilsbiburgerinnen mit Maja Feuerlein noch einmal auf 17:19 heran, doch war ihnen kein weiterer Zähler vergönnt. Mit einem Ass beendete Juliane Rabich den ersten Satz.

Die Gastgeberinnen ließen nicht die Köpfe hängen, sondern steigerten sich noch einmal. Im zweiten Durchgang, in dem sie schon einmal mit 8:4 vorne lagen, kam der Tabellenzweite erst beim 14:14 zum Ausgleich. Die Niederbayerinnen kämpften unverdrossen weiter und schafften nach einer spektakulären Rettungsaktion von Kathrin Polster den Ausgleich zum 22:22. Aber Malin Arens punktete abschließend mit einem Dankeball zum 25:22.

Im dritten Abschnitt schien den Raben zunächst die Luft auszugehen, denn Erfurt nutzte seine Größenvorteile am Netz, leistete sich kaum Fehler und hatte mit Christel Fröhlich eine Regisseurin, die unter anderem MVP Mara Dönnecke variabel einsetzte. Bis zum 22:8 erspielten sich die Gäste einen komfortablen Vorsprung. Am Ende kamen die Vilsstädterinnen mit Maja Feuerlein noch einmal auf 18:24 heran, bevor Malin Arens den Sieg sicherstellte. Yvonne Zymara zeigte sich von der Leistung ihrer Mannschaft angetan: „Unter diesen Umständen war es wirklich eine prima Vorstellung der Mannschaft. Ich bin mit der Einstellung und der Spielweise sehr zufrieden.“

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