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Heimspielpremiere gegen die Double-Siegerinnen

MIT GEFÜHL: Emma Ellis (links) feierte gegen Erfurt ein starkes Debüt für die Raben.MIT GEFÜHL: Emma Ellis (links) feierte gegen Erfurt ein starkes Debüt für die Raben.

Endlich wieder Heimspiel! Nach dem dramatischen Bundesliga-Auftakt bei Schwarz-Weiß Erfurt geht es für die Roten Raben Vilsbiburg Schlag auf Schlag. Am Dienstag (19 Uhr) kommen ausgerechnet die Double-Siegerinnen und frischgebackenen Supercup-Champions vom VfB Suhl Lotto Thüringen in die Ballsporthalle. Dabei fiebert die ganze Region einem echten Volleyball-Highlight entgegen.

Darum geht´s: Zuhause ist es doch am schönsten! Die Raben freuen sich nicht darauf, nach zweieinhalb Jahren endlich wieder die Atmosphäre eines Bundesliga-Heimspiels genießen zu können . Dazu gehört auch sich mit den besten Mannschaften Deutschlands zu messen – und jetzt geht es gleich gegen die beste Mannschaft Deutschlands. Der VfB Suhl ist aktuell das Nonplusultra im deutschen Frauen-Volleyball.

Unsere Gegnerinnen: Der VfB Suhl hat in den letzten Monaten unter Erolgstrainer Laslo Hollosy gewonnen, was es zu gewinnen gab: Den DVV-Pokal, die erste Deutsche Meisterschaft der Vereinsgeschichte und vor zwei Wochen auch noch den Supcercup. Beim 3:0 in Coburg ließen die Thüringerinnen dem Dresdner SC keine Chance, zur Bundesliga-Premiere gab es am Samstag in der heimischen Wolfsgrube ein lockeres 3:0 gegen Borken. Selbst die erheblichen personellen Wechsel scheinen dem Suhler Erfolgsrhythmus nicht geschadet zu haben. Die Abgänge von Monika Brancuska und Mackenzie Foley  oder Libera Sanaa Dorson wurden, so scheint es aktuell, gekonnt mit jungen, hungrigen Spielerinnen aufgefangen. Auffälligste Spielerin ist in diesen Tagen Hannah Hartmann, die schon im Supercup zur Topscorerin aufgeschwungen hat. Entscheidend für den Saisonverlauf des Deutschen Meisters wird sein, wie gut sie die Zusatzbelastung aus der Champions League wegstecken.

Guillermos Gedanken: „Wir sind mit unserer Mannschaft in einem Prozess und müssen die richtigen Lehren aus solchen Spielen wie in Erfurt ziehen. Auch wenn es bei Suhl einige Personalwechsel gab, sind sie in einem Flow wie wir ihn damals vor 15 Jahren hatten. Da schienen wir auch unschlagbar. Aber wir wollen sie auch nicht überschätzen. Am Ende spielen immer wieder sechs Frauen gegen sechs Frauen. Wir sollten aber auch realistisch bleiben und sagen, dass die Top Vier aus Suhl, Dresden, Stuttgart und Schwerin auf einem anderen Level unterwegs sind. Suhl hat einen tollen Job gemacht und eindeutig das Momentum auf seiner Seite.“

Der Raben Kader: Brianna Green (Muskelverletzung) und Jeanette Huskic (Sprunggelenksverletzung) stehen nach ihren im Training erlittenen Verletzungen erneut nicht zur Verfügung. Alle übrigen Spielerinnen sind dagegen einsatzbereit.

Faninfos: Die Raben rechnen mit einer großen Kulisse in der Ballsporthalle und bitten um rechtzeitige Anreise. Tickets gibt es noch an der Abendkasse und über den Online-Shop unter www.roteraben.de

Die Partie wird außerdem live bei Dyn übertragen. Es kommentieren Daniel Wimmer und Katja Galler.

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