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Kampfgeist nicht belohnt

Rote Raben II unterliegen dem TSV Eibelstadt mit 1:3

Vilsbiburg. Die jungen Raben konnten am Sonntag nicht an ihre bisherigen Leistungen anknüpfen, gestalteten die Partie mit Ausnahme des ersten Satzes aber offen und mussten sich erst in den Schlussphasen mit 1:3 (14:25, 25:22, 23:25, 26:28) geschlagen geben.

Schnell wurde klar, dass sich die Gastgeberinnen an diesem Tag viel vorgenommen hatten. Sie brachten von Beginn an ihre Angriffe durch, machten kaum Fehler und konnten sich auf eine wache Abwehr- und Blockarbeit verlassen. Die Raben hatten zunächst keinen Zugriff und leisteten sich ungewohnt viele Eigenfehler. So zogen die Unterfränkinnen, angeführt von Goldmedaillengewinnerin Magdalena Priester und Nikola Ziegmann, davon und konnten ihren anfänglichen Vorsprung von 4:1 kontinuierlich auf 16:7 bis zum 23:14 ausbauen. Am Ende sicherten sie sich dank zweier gelungener Blocks souverän den ersten Satz.

Doch die Vilsbiburgerinnen um MVP Diana Vavrek kämpften sich in das Spiel zurück, minimierten ihre Fehler, standen in Annahme und Abwehr stabiler und schlugen auch effektiver auf. Mit Valentina Culaciati im Service bauten sie die 8:6-Führung auf 12:6 aus. Doch die Mannschaft von Trainerin Annette Schwab holte auf (12:13) und ging nach einem Viererlauf ihrerseits mit 19:17 in Führung. Mit einem Block besorgte Leni Tiefenbeck den Ausgleich zum 19:19. Nach einem Diagonalangriff von Maja Feuerlein und einem Angriff ins Aus zwangen die Raben Eibelstadt beim Stande von 22:20 zu einer Auszeit. Am Ende verwandelten die Vilsbiburgerinnen den zweiten Satzball.

Im dritten Abschnitt gaben zunächst die Einheimischen den Ton an (7:4, 15:12). Doch die Mädchen um Kapitänin Lea Müller schafften den Ausgleich und lagen in der Crunchtime erneut mit 22:20 vorne. Dann machte Eibelstadt vier Punkte in Folge und verwertete zum Schluss den zweiten Satzball zum knappen 25:23. Ebenso ärgerlich für die Raben war der Verlauf des vierten Durchgangs, den sie lange dominierten. Sie hatten beim Stande von 16:11 schon fünf Punkte Vorsprung und lagen auch nach dem 22:20 aussichtsreich im Rennen. Aber dann wurde die Annahme unpräzise, sodass Regisseurin die Bälle nicht schnell genug verteilen konnte und folglich keine effektiven Angriffe zustande kamen. Eibelstadt behielt in der spannenden Schlussphase die Nerven und verwandelte den vierten Matchball zum 28:26.

Xavier Perales ist ein wenig traurig: „Es war kein gutes Spiel von uns. Wir haben daran gearbeitet, die Sätze positiv zu beenden. Es ist schade, denn die Mädchen haben wieder bis kurz vor Schluss gut gekämpft. Nun müssen wir uns in dieser Woche auf das Notwendige konzentrieren.“

Foto: Andreas Geißer

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