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Niederlage im letzten Heimspiel

Rote Raben II müssen sich Rosenheim glatt geschlagen geben

Vilsbiburg. Die Roten Raben II konnten am Samstagnachmittag nicht an die vorher gezeigten Leistungen anknüpfen und mussten im letzten Heimspiel gegen den um jeden Ball kämpfenden MTV Rosenheim eine glatte 0:3-Niederlage (22:25, 19:25, 18:25) hinnehmen.

Die Vilsbiburgerinnen mussten auf Diana Vavrek, Reginal Eberl und Marina Kräh verzichten und konnten diese Ausfälle nicht kompensieren. So begann Xavier Perales mit Lea Müller im Zuspiel, Kathrin Polster und Maja Feuerlein als Außen, Valentina Culaciati und Dolres Godoy Perales als Mittelblockerinnen und Leni Tiefenbeck auf der Diagonalposition. Anna-Sophia Deliano und später Josephine Cuestas de Disco fungierten als Liberas. Zwar machte die etatmäßige Mittelblockerin Leni Tiefenbeck ein gutes Spiel, wofür sie auch die Silbermedaille erhielt, doch fanden sie und ihre Kolleginnen nie so richtig ins Spiel. Ganz anders der MTV Rosenheim, der, angeführt von MVP Fiona Biczkowski, mit nur wenigen Ausnahmen die Szenerie beherrschte. Die Einheimischen starteten dennoch perfekt, denn sie lagen zu Beginn mit 5:2 vorne, als Maja Feuerlein, Leni Tiefenbeck und Dolores Godoy Pastore punkteten. Doch allmählich übernahmen die Gäste, nicht zuletzt dank gefährlicher Aufschläge, mit 16:13 die Führung. Dann gelangen den Raben sechs Zähler in Serie zum 19:16. Auch nach dem 20:17 sah es noch gut aus. Aber in der Schlussphase brachten zwei Asse von Johanna Hofmann den Satzgewinn für die Gäste.

Und die konnten sich im weiteren Verlauf noch steigern, setzten die Niederbayerinnen mit ihrem Service gehörig unter Druck, agierten aufmerksam in der Abwehr und entwickelten am Netz enorme Angriffswucht. So dominierten sie den zweiten Abschnitt von Beginn an (6:1) und ließen sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als Kathrin Polster und Dolores Godoy Pastore den Anschluss zum 8:7 schafften. Schließen erspielten sie sich eine stattliche Zehn-Punkte-Führung (17:7). Am Ende kamen die Raben noch einmal auf 18:23 heran, machten dann aber nur noch einen Punkt.

Die Gastgeberinnen wollten sich nicht so leicht geschlagen geben und gingen im dritten Abschnitt zunächst mit 2:0 in Führung. Doch der MTV blieb weiterhin entschlossener, lag bald mit 5:2 und später mit 16:13 vorne. Nach dem 17:16 schöpften die Raben noch einmal Hoffnung, die jedoch nach einigen Fehlern gedämpft wurde (17:20). Leni Tiefenbeck gelang noch das 18:20, bevor die Oberbayerinnen den Sack zumachten und sich den Erfolg redlich verdient hatten Damit hatten sie darüber hinaus auch den Klassenerhalt gesichert.

Xavier Perales ist ein wenig enttäuscht: „Wir hatten Schwierigkeiten, die Ausfälle zu verkraften. So war es kein gutes Spiel. Es ist schade, dass wir unser hohes Trainingsniveau nicht im Spiel umsetzen konnten. Es folgt noch eine Partie, bei der wir das versuchen können. Deshalb legen wir unseren Fokus auf diese letzte Begegnung. Das Ziel wird sein, so zu spielen wie in den Übungseinheiten.“

Foto: Andreas Geißer

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