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Pokalaus gegen Dingolfing

Auftakterfolg gegen München-Ost lässt hoffen

Vilsbiburg. Sieg und Niederlage für die Roten Raben II: Einem hart umkämpften 2:1-Erfolg gegen die DJK SB München-Ost folgte beim Pokalqualifikationsturnier am Samstag in Niederviehbach eine deutliche 0:2-Niederlage gegen den TV Dingolfing.

Die Vilsbiburgerinnen zeigten in der ersten Partie gegen den Ligakontrahenten aus München eine ansprechende Leistung und setzten sich mit 2:1 (25:27, 25:20, 15:10) durch. Nachdem sie im ersten Satz über weite Strecken das Spiel bestimmten und bereits mit 20:15 in Führung lagen, schlichen sich einige Unkonzentriertheiten ein. Die Münchnerinnen nutzten das und kamen auf 19:20 heran. Als die Niederbayerinnen nach dem 24:23 einen Satzball nicht verwerten konnten, erzielten die Münchnerinnen mit einem Block den Satzgewinn.

Anders als im ersten Durchgang bestimmten im zweiten zunächst die Oberbayerinnen das Geschehen, lagen bis zum 17:14 ständig knapp in Führung, bevor die Raben dank eines Blocks von Madeleine McLaughlin und eines Servicepunktes von Regina Eberl ausglichen und nach einem weiteren Ass von Valentina Mogg und einem gegnerischen Angriff ins Aus das 25:20 erzielten konnten. Im Tiebreak ließen die Mädchen um Katharina Weinzierl nervenstark nichts mehr anbrennen.

Ganz anders der Auftritt gegen den TV Dingolfing, der die einseitige Partie verdient und souverän mit 2:0 (25:17, 25:12) für sich entschied. Während die niederbayerischen Nachbarn eine auf allen Positionen starke Leistung boten, fanden die Raben überhaupt nicht ins Spiel. Mehrere Aufschlagserien von Sarah Heath oder Seona Nganaba sorgten jeweils für einen komfortablen Vorsprung, den die Rabenmädchen nicht mehr verkürzen konnten. Nach einem weiteren Erfolg gegen Waldkirchen qualifizierten sich die Dingos wie NawaRo Straubing für das bayerische Pokalfinale. Xavier Perales hat gemischte Gefühle: „Es war ein Wochenende voller Kontraste. Wir zeigten technisch, taktisch und hinsichtlich der Einstellung gegen München eine klasse Vorstellung. Im zweiten Spiel hingegen schafften wir es – anders als der Gegner- nicht, Lösungen in instabilen Phasen zu finden. Wir müssen weiter lernen, aber die Saison hat ja erst angefangen.“

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