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Raben II gegen Kleinaitingen favorisiert

Vilsbiburgerinnen wollen am Sonntag zurück in die Erfolgsspur

Vilsbiburg. Nach der 1:3 Niederlage beim Tabellenzweiten Leipzig gehen die Roten Raben II am Sonntag als Favorit in die Begegnung mit dem FC Kleinaitingen. Spielbeginn in der Ballsporthalle ist 12 Uhr.

Die Vilsbiburgerinnen haben zuhause beide bisher ausgetragenen Partien gewonnen. Das soll nach deren Willen auch am Sonntag so bleiben, denn die Gastgeberinnen gelten dieses Mal als Favorit. Doch ist Vorsicht geboten. Denn die Mannschaft aus der kleinen Gemeinde im Landkreis Augsburg hat bislang zwar nur ein Spiel für sich entscheiden können und steht aktuell auf dem 11. und damit letzten Platz, aber sie hat in Jena mit 3:2 gewonnen. Auch am Samstag hat sie nach einem 0:2-Rückstand viel Kampgeist entwickelt und den Satzausgleich geschafft, dann den Tiebreak aber verloren. Gerade in diesem Spiel hat man im Lager der Schwäbinnen die Niederlage vor allem an der Annahmeschwäche ausgemacht.

Der FC Kleinaitingen, als Meister der Regionalliga Südost nach der Saison 2022/23 aufgestiegen, hat sich seitdem in der 3. Liga Ost etabliert und im letzten Jahr den Raben große Probleme bereitet. So unterlagen die auswärts mit 1:3 und konnten sich in eigener Halle auch nur erdenklich knapp mit 3:2 und 16:14 im Tiebreak durchsetzen. Trotz der Tabellensituation darf der Gegner also keinesfalls unterschätzt werden. Der lässt sich nämlich nicht aus der Ruhe bringen und ist überzeugt, die untere Tabellenregion bald verlassen zu können.

Die Mädchen von Xavier Perales haben bislang in der Ballsporthalle zu gefallen gewusst und ihre Fans durch Einsatzbereitschaft und geordneten Spielaufbau überzeugt. Der Argentinier konstatiert zudem eine stetige Weiterentwicklung der jungen Mannschaft, die in den Übungseinheiten engagiert zu Werke geht und auch in kritischen Situationen meist Lösungswege findet. Angesichts der zuletzt wackelnden Annahme der Gäste werden die Einheimischen versuchen mit gefährlichen und riskanten Aufschlägen von Beginn an Druck zu erzeugen, damit die Bälle nicht schnell und präzise zu den starken Angreiferinnen gelangen.

Die Niederbayerinnen sind in eigener Halle eine Macht und haben Erlangen knapp mit 3:2 und Eibelstadt glatt mit 3:0 geschlagen. Sollte neben dem Service auch die Blockarbeit und -sicherung funktionieren, dürfen die Zuschauer von Maja Feuerlein, Regina Eberl oder Diana Vavrek sehenswerte Netzaktionen erwarten. Xavier Perales ist zuversichtlich: „Wir Haben in dieser Wocher gut trainiert. Wir werden das Spiel mit derselben Intensität angehen wie alle anderen. Und wir wollen einen weiteren Schritt nach vorne machen.“

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