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Rote Raben Flottweg Camp begeisterte

125 Mädchen haben viel gelernt

Vilsbiburg. Das 25. Rote Raben Flottweg Camp, das zu Beginn der Sommerferien vom Freitagnachmittag bis zum Mittwochmittag stattfand, war für 125 Mädchen im Alter von zehn bis achtzehn Jahren ein spannendes und lehrreiches Erlebnis.

Die Kinder und Jugendlichen aus dem gesamten süddeutschen Raum zeigten sich von den abwechslungsreichen Trainingseinheiten begeistert und machten deutliche volleyball-technische Fortschritte. An den vier Trainingstagen standen jeweils zwei anstrengende Übungseinheiten auf dem Programm, das trotz der Hitze Gefallen fand. Nach der Begrüßung am Freitagabend wurden die Mädchen zunächst in Leistungsgruppen eingeteilt. Am Mittwoch durfte vor der Verabschiedung jede Gruppe bei einem Match gegen die Trainer zeigen, was man gelernt hatte. Kleinbusse transportierten die Teilnehmerinnen von der Ballsporthalle in die neue Doppelturnhalle, ins Gymnasium und zur Grund- sowie Mittelschule. Auch die Beachplätze im Vilsbiburger Schwimmbad wurden angefahren. Geschlafen wurde in der Ballsporthalle, das Mittagessen bei Lilit’s eingenommen. Frühstück, Abendessen und Snackbar gab es in der Ballsporthalle.

Die 28 eingesetzten Trainer, unter anderem Erstliga-Co-Trainer Carlos Propato, Zweitligacoach Xavier Perales, ehemalige Nationalspielerinnen wie Katja Galler (ehemals Wühler) und Yvonne Zymara oder Auswahltrainerin Andrea Dürr, brachten jede Menge volleyballtechnisches Knowhow mit. Mitglieder der ersten Rabenmannschaft, Spielerinnen aus höheren Ligen, weitere Vereinstrainer und Übungsleiter der umliegenden Vereine vervollständigten den kompetenten Trainerstab. Diese Crew legte besonderen Wert auf die Grundelemente wie unteres und oberes Zuspiel, Aufschlag und Annahme sowie Angriff und Abwehr. Auch komplexere Spielsituationen wurden eingeübt. Neben der individuellen technischen Ausbildung galt es auch, die koordinativen Fähigkeiten, die Athletik und das mannschaftliche Zusammenspiel zu verbessern. Die Teilnehmerinnen zeigten sich vom Engagement der Trainer begeistert und lobten die gelungene Organisation des Camps. Gefallen fanden erneut die Einheiten auf dem Minitrampolin, bei denen Marianne Brenninger von Happy Jump aus Geisenhausen ungewohnte Muskelpartien beanspruchte.

Auch das Rahmenprogramm wusste zu überzeugen: Die Jüngeren fanden vor allem das Schleiferlturnier spannend, während die Älteren die „Disco-Night“ besonders gelungen fanden. Nicht fehlen durfte auch ein Filmabend, das Sketche-Event oder das Beachturnier. Auf die Frage von Organisator Alexander Düsel bei der Urkundenverleihung, ob das Camp gefallen habe, erhielt er ein kräftiges und vielstimmiges „Ja“ als Antwort. Am Ende bedankte sich Düsel bei den Teilnehmerinnen, dem Trainerstab und den zahlreichen Helfern, ohne die ein solches Unterfangen zum Scheitern verurteilt wäre. Sein Dank galt außerdem dem Sponsor Flottweg und Edeka Wolf für das gespendete Obst und Gemüse.

Die Jugendlichen Constanze Bachner aus Niederviehbach, Nicole Bär aus Schwandorf und Marie Krainz aus Parsberg fanden bei einem kurzen Gespräch ausschließlich lobende Worte: „Das Camp war bestens organisiert und alle Leute sehr nett. Die coolen Trainer, die immer geschaut haben, dass sich jeder möglichst gut weiterentwickelt, haben auf Einzelne Rücksicht genommen. So haben wir deutliche Fortschritte gemacht. Dass Spielerinnen der ersten Bundesligamannschaft ebenfalls als Trainerinnen dabei waren, finden wir super. Gefallen hat uns auch das Trampolinspringen. Das Essen hat uns geschmeckt, denn es war für jeden etwas dabei. Gelungen fanden wir auch den Abend mit den Gruppenaufführungen.“

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