Rote Raben II schlagen in Chemnitz auf
Spannender Vergleich zweier Tabellennachbarn

Vilsbiburg. Zu einem spannenden Vergleich kommt es am Samstag ab 18 Uhr, wenn die Roten Raben II beim punktgleichen Chemnitzer VV ihre Visitenkarte abgeben. Die jungen Vilsbiburgerinnen möchten im Terra Nova Campus einen weiteren Entwicklungsschritt machen.
Sowohl der Aufsteiger als auch die Niederbayerinnen können auf einen erfolgreichen bisherigen Saisonverlauf zurückblicken. Mit jeweils sechzehn Punkten auf der Habenseite nehmen sie hinter dem Spitzentrio den sechsten und vierten Platz ein. Bereits das Hinspiel bot den Zuschauern spannende Volleyballkost mit dem besseren Ende für Chemnitz. Beinahe hätten die Raben die Partie nach einem 0:2-Rückstand noch umgebogen, mussten sich aber im Tiebreak mit 9:15 beugen. Damals waren viele hart umkämpfte und lange Ballwechsel zu sehen. Am Samstag werden die Gäste versuchen, sich für die knappe Niederlage zu revanchieren. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sie nach der fünfwöchigen Spielpause ins neue Jahr starten. Am Montag hat Trainer Xavier Perales seine Mädchen zur ersten Trainingseinheit nach den Weihnachtsferien beordert. Nach wie vor plagen die Vilsbiburgerinnen einige Verletzungssorgen. Dennoch waren sie zuletzt erfolgreich, konnten die Begegnungen daheim gegen den FC Kleinaitingen (3:1) und beim oberpfälzischen Konkurrenten TB/ASV Regenstauf für sich entscheiden (3:2). Nun wollen sie sich auch in Chemnitz behaupten. Dabei wollen sie wieder auf ihren Service und die funktionierende Block-Feldabwehr setzen. Auf jeden Fall werden Regina Eberl und ihre Mitstreiterinnen alles geben, um den leicht favorisierten Einheimischen alles abzuverlangen.
Auch die Mannschaft von Trainerin Josephine Brandt kann eine ähnlich positive Bilanz der beiden letzten Partien vorweisen – zufälligerweise gegen die gleichen Konkurrenten. Sie setzte sich bei den Schwäbinnen mit 3:2 durch und schlug Regenstauf in eigener Halle mit 3:0. Hier bewiesen die Gastgeberinnen in der spannenden Partie vor allem in der Crunchtime Nervenstärke und ließen sich minimale Vorsprünge nicht mehr nehmen. Angeführt von Regisseurin Cora Müller konnten sie auf ihre erfahrenen Angreiferinnen Sonja Witte, Katina Krell oder Anna-Maria Nitsche vertrauen. Fünf Spielerinnen der Jahrgänge 20027 bis 2009 sorgen zudem für jugendlichen Elan bei den Sächsinnen, die ihre Heimstärke erneut unter Beweis stellen wollen.
Rabencoach Xavier Perales hofft darauf, dass seine Mädcchen schnell den Rhythmus finden: „Wir sind gerade von einer Spielpause von einem Monat in die Halle zurückgekehrt. Zwischenzeitlich hatten wir an der Formverbesserung der Mannschaft gearbeitet. In dieser Woche ist es wichtig, den Spiel- und Wettkampfrhythmus wieder aufzunehmen.“
