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Zwei Bezirksmeisterschaften für Rabennachwuchs

U20 und U15 setzen sich durch – Empfindliche Niederlagen für Herren

Vilsbiburg. Am Sonntag wurden drei Jugendbezirksmeisterschaften ausgetragen. Die Roten Raben waren dabei sehr erfolgreich, denn die U20 und U15 holten souverän den Titel. Die beiden U13-Mannschaften mussten hingegen mit den Plätzen sechs und acht Vorlieb nehmen.

Trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle sicherte sich die U20 in Steinach unangefochten und ohne Satzverlust die niederbayerische Meisterschaft. Sechs Mannschaften bewarben sich, aufgeteilt in zwei Gruppen, um den Bezirkstitel und die Qualifikation für die „Südbayerische“ Dabei machten die Mädchen von Trainer Xavier Perales wenig Federlesen. Die Vorrunde schlossen die Raben nach zwei 2:0-Erfolgen gegen den VV Gotteszell (25:17, 25:17) und die Wilden Wespen Steinach (25:8, 25:17) als Gruppenerster ab und gewannen das Halbfinale gegen NawaRo Straubing II ebenfalls souverän mit 25:13, 25:13. Im Endspiel trafen die Vilsbiburgerinnen erneut auf die Gastgeberinnen und ließen denen beim 25:10 und 25:16 kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Damit haben sich die Roten Raben und die Wilden Wespen Steinach für die südbayerische Meisterschaft qualifiziert. Es spielten: Barbeta Ademi, Josephine Cuestas de Disco, Amelie Eberl, Dolores Goday Pastore, Leylani Kelm, Franziska Luginger, Lea Müller, Leni Tiefenbeck, Diana Vavrek, Nike Wallenstein und Yevheniia Elkina.

Ebenfalls souverän holte die U15, das sind die Jahrgänge 2012 und jünger, in Niederviehbach den Titel. Auch die Mädchen von Trainer Sebastian Dollinger gaben keinen einzigen Satz ab – jeweils 2:0 lauteten die Ergebnisse. In der Gruppenphase gab es ein 30:10 gegen den TSV Plattling und ein 30:16 gegen den TV Dingolfing I. Die Überkreuzbegegnung mit dem TSV Niederviehbach wurde mit 33:21 gewonnen. Im Finale trafen die Rabenmädchen erneut auf Dingolfing und setzten sich souverän mit 50:32 durch. Leider gibt es für diesen Jahrgang keinen übergeordneten Meisterschaften. Es spielten: Arenda Ademi, Marielle Alibasic, Lenya Dollinger, Jana Hocholzer, Clara Maffey, Sina Pichlmaier, Mia Schmiedmeier und Agnes Weiß.

Acht U13-Mannschaften bewarben sich in der Plattlinger Realschule um den niederbayerischen Titel. Die Hoffnungen der Rabenmädchen erfüllten sich nicht, denn die beiden Teams landeten auf den Platzen sechs und acht. Die „Erste“ startete mit zwei Siegen in das Turnier: 30:12 gegen den TSV Plattling und 31:27 gegen den FC Ruderting. Die knappe 1:2-Niederlage gegen NawaRo Straubing I verhinderte die Qualifikation für die südbayerische Meisterschaft. Der anschließende Erfolg gegen die Gastgeberinnen (30:12) ließ nur noch die Partie um den fünften Platz zu und die wurde gegen den VV Gotteszell mit 0:2 (17:30) verloren. Der zweiten Mannschaft gelang im Spiel um den siebten Rang gegen Plattling der einzige Satzerfolg.

Für die Rabenherren wird es in der Bezirksliga langsam eng, denn nach den beiden Heimniederlagen am Samstag gegen den unangefochtenen Tabellenführer TSV Schönberg (0:3) und den TSV Plattling (1:3) nehmen sie mit elf Punkten den vorletzten und damit zweiten Abstiegsplatz ein. Die Niederlage gegen den Klassenprimus (17:25, 10:25, 17:25) war einkalkuliert, aber gegen Plattling wollte man unbedingt punkten. Einige Schwächephasen verhinderten jedoch ein besseres Ergebnis: So gestatteten die Raben dem Gegner im ersten Durchgang von 6:6 auf 12:6 davonzuziehen. Am Ende stand es 25:22 für Plattling. Nach dem Satzausgleich (25:22) verhinderten zwei nicht genutzte Satzbälle die Vilsbiburger Führung (25:27). Im vierten Abschnitt hielten die Gastgeber zwar bis zum 14:15 gut mit. Dann machte Plattling fünf Punkte in Folge und holte auch diesen Satz mit 25:17.

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